Bedeutung/Interpretation von Runen

Diskussionen rund um heidnische Kultpraxis und Heidentum im Alltag
Boduos

Beitrag von Boduos » 26.04.2017, 17:54

Ich schrieb, das die Info zur Rune in der Hamelner Stadtchronik steht. Auf die Wikipedia habe ich verlinkt, weil dort das Stadtwappen zu sehen ist. Ich habe auch gesehen, das Wikipedia anderer Meinung ist. Ich persönlich habe gar nichts selber interpretiert.
Vielleicht sagst du einfach was dein Problem ist, dann haben wir es hinter uns. Geht schneller und einfacher.

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Schwanenfuß
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Beitrag von Schwanenfuß » 26.04.2017, 22:51

[quote='Schwanenfuß','index.php?page=Thread&postID=145024#post145024']Und welchen Schluss ziehst du für dich dann daraus, welche Rune du so gezogen hast?

Schwanenfuss :)

denn ich finde, dass das Zeichen mir lediglich eine Inspirationsquelle ist. Mehr oder weniger deutlich. [/quote]
Danke, Adolfo :) ich denke, so werde ich es auch halten. Ist mir bisher am naheliegendsten.
Zeichen kommen. Zeichen gehen. :)
:) :thumbup:

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Schwanenfuß
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Beitrag von Schwanenfuß » 26.04.2017, 23:10

Hallo Gundula,
vielen Dank für deine Ausführungen.
Ich selbst konsultiere meine Runenstäbe nur noch einmal im Jahr: Während der Rauhnächte ziehe ich jeden Tag eine aus dem Bündel und ordne sie den Monden im kommenden Jahr zu. Wenn dann der entsprechende Monat kommt, denke ich zwischendurch immer wieder mal an die Rune und die Vorstellungen, die ich damit assoziiere.
Dies finde ich eine sehr schöne Praxis! Danke für die Anregung.

Ich habe vor zwei Jahren, als ich in Lettland war, am Strand Steine gesammelt. Diese Steine haben mich so sehr angesprochen und eine regelrechte Emotionsexplosion in mir ausgelöst, sodass ich einen starken Drang verspürte, einige einzusammeln und daraus ein Runenset zu erstellen. Die Idee mit dem Runenset kam mir sofort, ich weiß gar nicht genau, warum ich die Steine für sowas verwenden wollte, die Idee war einfach da und brannte sich ein. Das habe ich auch kurz nach dem Heimkehren getan. Seit dem verwahre ich sie in einem Körbchen und habe sie bisher nicht ein einziges Mal mehr hervorgehoben :confused:
Das finde ich schade, denn ich bin mir sicher, in ihnen schlummert immer noch diese Energie, die ich an dem Abend des Sammelns verspürte. Und diese Energie kann ich doch bestimmt irgendwie nutzen. Schon allein durch diese emotionale Aufladung. Ich bin mir bisher nur nicht sicher gewesen, wie ich das anstellen sollte und habe mich auch nicht so recht getraut, da einfach mal was mit zu machen.

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Göndul
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Sich was trauen

Beitrag von Göndul » 05.05.2017, 18:20

Hallo nochmal,
... und habe mich auch nicht so recht getraut, da einfach mal was mit zu machen.
Gut möglich, dass hier das Wort EINFACH der springende Punkt ist ?

Zumindest ging und geht es mir immer mal wieder so mit Manchem, was mir besonders wichtig und bedeutsam erscheint: Ich will es gern tun, aber etwas in mir will es sofort ganz richtig und richtig gut machen -- oder sonst lieber gar nicht.
Dabei stellt sich im Nachhinein doch oft heraus, dass gerade die wirklich wichtigen und bedeutsamen Dinge sehr einfach sind... wenn ich mich traue, einfach mal zu machen -- oder auch sein zu lassen: Vielleicht mich traue, einfach mal zu warten und etwas so lange schlummern zu lassen, bis seine Zeit gekommen ist.

Und was sind schon zwei Jahre für etwas wirklich Wichtiges ?


-gundula.
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Waldtochter
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Beitrag von Waldtochter » 12.03.2018, 22:33

Mal ne Frage:

Wieso werfen/ziehen hier eigentlich so viele Runen?

Betrachtet ihr das als Teil des Heidentums? Und wie seit ihr darauf gekommen, es zu versuchen?

volker
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Beitrag von volker » 13.03.2018, 13:15

Nur für mich selbst geantwortet : Ich werfe keine Runen, das hat für mich (und nur für mich) ungefähr die gleiche Bedeutung wie Kartenlegen, in die Glaskugel schauen oder sonst was. Bringt mir eher nichts als Unterhaltung, liegt bei anderen aber sicher ganz anders und hat für die dann eben auch einen Sinn.

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