Schamanismus - Peinlichkeit und ihre Vermeidung

Diskussionen rund um heidnische Kultpraxis und Heidentum im Alltag
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Markus Nicklas
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Schamanismus - Peinlichkeit und ihre Vermeidung

Beitrag von Markus Nicklas » 21.06.2017, 16:05

Wenigstens die Eingangszeilen haben mich sehr erheitert. Dem Text gelingt es im Folgenden, meine Skepsis gegenüber allen, die sich "scha-manisch" aufführen weiter zu kultivieren. Wer sich privat damit beschäftigt, fein. Denn Begriff und/oder Tätigkeit zu instrumentalisieren verursachen in mir den Fluchtimpuls. Mal halt ich das aus. Mal nicht. Das hat grundsätzlich nichts mit der Ablehnung des Geisterbeschwörers zu tun. Ich wünsche mir einfach Nüchternheit im Umgang mit meiner Welt. Nüchterne Begriffe und ich merke schon, dass mir Begriffe von Magie und Zauber zwar gefallen, jedoch bei Interaktion auch eine Macht ausüben, die mich mehr als befremdet.

Viel Vergnügen beim Artikel in deutsch ... der leider mal wieder zu groß ist :( , den ich also entweder mailen kann oder Du lädst ihn selbst runter

https://www.academia.edu/5297295/Von_Sc ... hamanismus

wünscht

:)
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

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Markus Nicklas
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einerseits ... doch andererseits

Beitrag von Markus Nicklas » 21.06.2017, 16:24

frage ich mich gerade, weswegen gerade diese Peinlichkeit nicht gezielt als Mittel zur Erregung öffentlichen Ärgernisses einzusetzen und das geschickt, sei es durch die politisch Korrekte Distanzierung zu benutzen

... neulich nämlich war ich an einem Platz, an dem ein Schalenstein liegt. Dieser weist jetzt eine natürliche rote Färbung auf, die von Wind und Wetter bald wieder abgewaschen sein wird. Mein diskretes kleines Opferfeuer habe ich brav wieder gelöscht und sogar noch den Müll von Fremden mit genommen. Ob das überhaupt von irgendwem wahr genommen wird, wer weiß?

... mag es helfen, mir den "Kunstmantel" als Tarnkappe umzuhängen ... :)
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

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Beitrag von Wikinger » 21.06.2017, 18:25

Bei uns gibt es Druiden und Goden die Kontakt zu unseren Ahnen und Gottheiten halten.
In anderen Religionen sind es die Schamanen Priester die das selbe machen.
Nur unsere Religion ist nicht anerkannt und von Christlicher Seite nicht erwünscht.
Deshalb sind wir Politisch meistens die Prügelknaben.
Vielleicht schaffen wir es zur Anerkennung wäre erstrebenswert.
jede Religion ist für das Volk wichtig.

volker
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Beitrag von volker » 21.06.2017, 18:34

@ Wikinger : Ohh, habe ich was verpasst ? Seit wann gibt es bei uns im ER Goden ? Und seit wann gibt es denn überhaupt eine staatliche Anerkennung für Religionen ? Und was hat das überhaupt mit dem obigen Thema zu tun ? Sicher dass du im richtigen Forum bist ?

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Beitrag von Wikinger » 21.06.2017, 18:53

volker
Ich komme aus dem Glaubenskreis Asatru.
Anerkannte Religionen das sind die Evangelischekirche, Katholischekirche,Zeugenjehovas.
Denn die Steuer wird die-reckt vom Lohn mit den Sozialabgaben ab Geführt.
Wenn wir das erreicht haben sind wir keine Prügelknaben mehr.
jede Religion ist für das Volk wichtig.

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Beitrag von literatomorph » 21.06.2017, 19:01

So ein Quark 8o
Wieso sind wir Prügelknaben???
Ich weiß Geza sieht das so, aber der hat noch ganz andere seltsame Ideen :D
Invere Ing

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Beitrag von Wikinger » 21.06.2017, 19:17

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Als Heide wirst du aus Unbedarftheit an wissen der anderen mal schnell in die Rechteecke gestellt.
Ob wohl du es gar nicht bist.
Schau ich muss den Glauben Astru nun dem Landratsamt Abt. Forstwirtschaft erklären weil ich auf einer Lichtung in meinem Wald eine Kultstätte auf erstehen lassen will.
Das ist leider Genehmigungspflichtig. Da das für diese Parzelle eine Nutzungs - Änderung ist. Die haben vielleicht fragen auf Lager.
Eben weil sie Unbedarft im Wissen sind.
[/font]
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Beitrag von Wikinger » 21.06.2017, 20:30

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Zu Geza wir gehen uns aus dem Weg. Weil wir in Gewissenssachen sehr verschiedene Meinungen haben.
Ich musste den Deutschen Staat wegen Familien zusammen Führung Verklagen in Berlin am Höchsten Verwaltungsgericht obwohl ich Deutschland Geboren bin von Anfang an die deutsche Staatsbürgerschaft besitze.
Die Fragen des Chefs von der Ausländerbehörde waren selbst für einen Deutschen Diskriminierend. Nun gut Ich und meine Frau haben gewonnen. Sie hat jetzt auch die deutsche Staatsbürgerschaft.
So viel zum Thema Rechts.
[/font]
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Beitrag von Haukrinn » 21.06.2017, 22:04

Also mir ist die staatliche oder gesellschaftliche Anerkennung ebenso Wurst wie was andere Leute von meiner Religion halten. (wenn's nach mir ginge hätte keine Religion irgendetwas gegenüber dem Gesetzgeber oder der Gesellschaft zu melden...) 8)

Aber mal zum eigentlichen Text, der war schon irgendwie erheiternd und alles andere als lebensfern. Insbesondere die zum Schluss aufkommende Pingeligkeit zwischen Schamanen und schamanisch Arbeitenden unterscheiden zu müssen ist sowas von wahr. Wo die Scham her (und hin) kommt wissen wir jetzt also, bleibt der Autor also nur noch eine Erklärung des Amanismus schuldig. (Man entschuldige mir den schlechten Wortwitz, der musste einfach raus...)

Für mich selbst, der sich mit dem, wie der Autor es so schön nennt, modernen westlichen Schamanismus eh nicht identifizieren kann, gehört das Überwinden von Gefühlen der Scham und der Peinlichkeit eigentlich ganz wesentlich zum Schamanismus hinzu. Ich mein Hallo?, man redet mit Wesen die die anderen nicht sehen oder hören (und vielleicht auch nicht spüren), man lärmt herum, gibt wirres Zeug von sich und hüpft auch mal gerne durch die Gegend. Das kostet schon einiges an Überwindung (auch wenn es das wert ist). Und zugleich offenbart es problemlos die im Text genannten "schamanisch Arbeitenden", die diesem inneren Schweinehund meiner persönlichen Erfahrung nach nicht gewachsen sind. :D
- Punkrockschamanismus! Extra für dich! Vom [s]linksgrünen[/s] linksliberalen Gutmenschen...

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Beitrag von Wikinger » 22.06.2017, 02:15

[font='Arial, Helvetica, sans-serif']Da ich mit dem Christlichen nur ein paar mal in der Schule in Berührung gekommen bin habe ich das was bei der Parktischen aus Übung bei Schamanen an Bewegungen stattfindet um mit Ahnen und Gottheiten in Verbindung zu Treten nie als Peinlich empfunden.
Gut das es welche gibt die das als solches empfinden sowie die Wirkung auf die Öffentlichkeit.
Meine Meinung ist das wir uns nicht zu verstecken brauchen.
[/font]
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Ab-so-lotion!

Beitrag von Markus Nicklas » 22.06.2017, 07:14

[quote='Haukrinn','index.php?page=Thread&postID=145369#post145369']Wo die Scham her (und hin) kommt wissen wir jetzt also, bleibt der Autor also nur noch eine Erklärung des Amanismus schuldig. (Man entschuldige mir den schlechten Wortwitz, der musste einfach raus...)[/quote]

:D :D :D ***literweise***

LOL
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Beitrag von Nebelkrähe » 22.06.2017, 07:30

leider muss man wohl einen Fratzenbuch oder Google Account haben um das zu lesen :(

was das ganze "Schamenantum" der westlichen/Modernen Welt angeht: würden diejenigen wirklich wissen was es bedeutet diese Bürde zu tragen, es würde sich kaum jemand trauen/finden der das aushalten könnte ohne über kurz oder lang in der Klapse zu landen. Zumal man sich das nicht aussuchen oder lernen kann. Man kann sich schamanische Methoden zu eigen machen oder lernen, aber ein Schamane ist man damit noch lange nicht....
Die Große Mutter wählt keine Seite und wertet die Taten der Menschen nicht. Sie IST einfach. Es liegt am Menschen ob er ihr Schaden zu fügt und damit sich selber oder nicht.

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nee, musste nicht

Beitrag von Markus Nicklas » 22.06.2017, 17:05

[quote='Nebelkrähe','index.php?page=Thread&postID=145380#post145380']leider muss man wohl einen Fratzenbuch oder Google Account haben um das zu lesen[/quote]


kannst mir auch per PN deine mail Adresse senden, und ich schicks Dir dann gerne

:)
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