Namensweihe / Wasserweihe

Diskussionen rund um heidnische Kultpraxis und Heidentum im Alltag
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Donar
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Namensweihe / Wasserweihe

Beitrag von Donar » 31.12.2017, 03:02

Guten Tag zusammen

In ein paar Monaten ist es bei uns so weit, unser erster Spross erblickt das Licht der Welt!

Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Weihe für Namen und Geburt?

Mein Weib kommt aus einem christlichen Haushalt und da das meiste im christlichen eh vom germanisch/slawischen geklaut ist, wird der Ursprung dieser Zeremonie sicher in unseren heimischen Vergangenheit zu finden sein!

Welche Quellen könnt ihr empfehlen?
Habt ihr selbst schon Efahrungen oder Anregungen?

Danke für eure Worte :)

Donar grüßt
"Das Gegenteil von Mut ist in unserer Gesellschaft nicht Feigheit sondern Anpassung."

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Markus Nicklas
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Hallo und guten Tag!

Beitrag von Markus Nicklas » 31.12.2017, 13:42

[quote='Donar','index.php?page=Thread&postID=146296#post146296']germanisch/slawischen[/quote]

schön Dich zu lesen. Mögen Mutter und Kind Leichtigkeit und Glück erleben.

Ich bin sicher, dass es einige Quellen für eine Benamsung gibt, allein ist es hier, so erinner ich mich, Sitte, sich zunächst einmal hier vorzustellen

http://eldaring.domainfactory-kunde.de/ ... d46-klonk/

Namen sind ... vergänglich. Ich finde die Idee spannend, dass jemand ein Wesen, Temperament zum Ausdruck bringt, aus dem mit der Zeit ein Name reift. Und dazu sogar die Möglichkeit, dass jemand anders dem Kind einen Namen gibt, der zu Kindeszeiten z.B. mehr Schutz gibt, sich in der Pubertät und im Erwachsenenalter wieder wandelt.

:)

p.s. bezgl. meines Zitats: Germanen. Hat. Es. Nicht. Gegeben. :)
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

"Ironie ist systembestätigend."
Christoph Schlingensief

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Verdandi42
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Beitrag von Verdandi42 » 31.12.2017, 14:37

Hallo Donar,

eine Vorstellung unter "Klonk" wäre schön ;-)

Ansonsten kann ich dir den Tipp geben, dir im Ritualbuch des Eldaring Anregungen für die Namensweihe zu holen:

Ritualbuch

Gruß
Petra
“Heathen, n. A benighted creature who has the folly to worship something he can see and feel.”
― Ambrose Bierce, The Unabridged Devil's Dictionary

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Ylva
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Beitrag von Ylva » 02.01.2018, 15:44

Adolfos Gedanke ist sehr schön, doch beim Standesamt leider nicht so einfach durchzusetzen.

Ich möchte anregen einen Kind mehrere Namen zu geben und sich vor Abkürzungen zu hüten.
Das süße Baby wird einmal ein erwachsener Mensch sein.

Wir haben uns bei der Namenssuche die Stammbäume unserer Familien angesehen und je einen Namen von unseren beiden Familien ausgewählt.
So hat jedes unserer Kinder 2 Vornamen, die auch ihre Vorfahren schon getragen haben. Wir haben uns auch immer davor gehütet die Aussprache der Namen in Kindersprache, auch wenn es noch so lustig geklungen hat, als hauptsächlich genutzte Kosenamen zu übernehmen. Im Freundeskreis haben die Kinder manchmal Spitznamen bekommen, doch haben sie sich alle nicht auf Dauer gehalten. Unsere Kinder sind jetzt erwachsen, und alle drei mit ihren Namen sehr zufrieden.

Ich habe Vor- und Nachnamen laut ausgesprochen, und einen Titel davor gesetzt.
Als Beispiel:
Die Oberbürgermeisterin Sissy Meyer, oder Die Oberbürgermeisterin Elisabeth Meyer?
Der Bundeskanzler John Hübner, oder der Bundekanzler Johannes Hübner?

Namen von Göttern sind, wird das Kind sich einmal für einen anderen Glauben, als den der Eltern, entscheiden, dem Kind sicher auch nicht besonders lieb.
Es gibt so viele schöne Namen germanischen Ursprungs.

Ich selber habe einen sehr selten Vornamen, und als Kind habe ich mir manchmal gewünscht, einen Namen, wie die anderen Mädchen zu haben. Oder ich habe gesagt: "Wenn ich groß bin, dann werde ich meinen zweiten Vornamen verwenden." Ich habe es nicht getan, aber die Option hatte ich, und dafür bin ich meinen Eltern dankbar.
Zuletzt geändert von Ylva am 03.01.2018, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

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