Die Edda

Literatur, sonstige Medien und quellenbasierte religionswissenschaftlich/historische Diskussionen zum Thema germanisches Heidentum
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Ulson
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Die Edda

Beitrag von Ulson » 26.12.2016, 19:17

Wie wichtig ist für euch die Edda als Quelle für eure Auslegung des Heidentums oder um euch "Wissen" über das Heidentum anzueignen?

Simek hat in seinem Büchlein "Die Edda" in der er die Edda vorstellt und beschreibt, zu Anfang beschrieben, was die Edda alles nicht ist. Das die Edda 200 bis 300 Jahre nach der Christianisierung geschrieben wurde, das die Autoren der Edda sich selbst auch als Christen verstanden, dass viele Verklärungen über die Edda entstanden sind, dass sie keinesfalls ein "Heiliges Buch der Germanen" oder gar eine "Bibel der Germanen" gewesen sei, dass auch die darin beschriebenen Mythen teilweise gar nicht mehr richtig oder vollständig verstanden wurden, da eben die Autoren selbst nicht mehr Tiel der heidnischen Welt gewesen sind, das die Edda-Schriften keine religiösen Schriften sind, sondern einfach dichterische Gestaltungen alter Legenden und Mythen sind. Das dürfte den meisten hier auch bekannt sein.

Wich wichtig ist euch nun die Edda als Quelle für eure Auslegung des Heidentums?

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Armin
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Beitrag von Armin » 26.12.2016, 19:45

Ich beschäftige mich zwar weitaus weniger mit den eddischen Dichtungen, als ich es selbst gut fände, weil ich dazu gerne möglichst konzentriert sein will, wichtig sind sie für mich trotzdem! Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, an einem Tag in der Woche (meistens gegen Ende der Woche hin - manchmal sogar Sonntag, HUCH ;) ) am Abend wenn es finster wird oder schon ist, ein kleines "Ritual" in meinem Zimmer zu machen, während dem ich auch eine Zeit lang in der Lieder-Edda lese. Seit längerem wiederhole ich mich dabei mit der Völuspá und beim Lesen werde ich zum einen sehr ruhig innerlich (sicher auch wegen des Duftes, der vom Räucherstövchen aufsteigt und dem Kerzenlicht am Altar) und zum anderen werden Bilder vor meinem geistigen Auge sichtbar, die mir in meinem gelebten Heidentum enorm bedeutsam sind. Es werden währenddessen und danach immer Gedanken angeregt, die ein Mischmasch aus intellektuellen und emotionalen Überlegungen und Überzeugungen sind. Es verfestigt in mir Dinge, ohne daß ich ganz konkret sagen könnte, welche genau das nun wären (dazu müßte ich wohl eigens darüber meditieren).

Ob die Schriften nun von Menschen verfasst wurden, die noch offiziell "Heiden" waren oder bereits Christen ist mir beinahe egal - ich glaube, es war literatomorph der in einer der letzten Herdfeuer-Ausgaben einmal einen sehr guten Beitrag dazu verfasst hat, weshalb es keine Bedeutung hat, ob es auch christliche Einflüsse gegeben hat, die evtl in der Mythologie Einfluss genommen haben könnten. Ich kann mich dem nur beherzt anschließen - ihre spirituelle Bedeutung verlieren die eddischen Schriften deshalb in keinster Weise.
Zumal es ja auch sehr viele heidnische Motive im Christentum gibt und man weiß heute nicht mehr wirklich, was jetzt ursprünglich "heidnisch" war und was originär christlich.

Wie hältst Du es denn damit, Ulson?

volker
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Beitrag von volker » 26.12.2016, 21:07

Ich sehe für mich persönlich die Edda nicht als der Weisheit letzter Schluss. Eine Sammlung die ehemalige heidnische Mythen umfasst, geschrieben von Menschen, die noch ziemlich nah am alten Heidentum dran waren, aber schon in christlicher Zeit gelebt haben. Und die noch dazu heidnische Mythen aus und in einer Weltgegend sammelten, die auf unserem Kontinent weiter eigentlich nicht von Mitteleuropa entfernt sein konnte und damit nicht unbedingt hiesige damalige Zustände exakt wiedergeben muss. Aber eben auch eine der wenigen umfangreichen schriftlichen Quellen zum alten germanischen (in dem Fall allerdings nordgermanisch/skandinavischen) Heidentum darstellt. Also für mich durchaus nützlich, keinesfalls aber überragend wichtig oder gar unanzweifelbar.

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Ulson
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Beitrag von Ulson » 26.12.2016, 21:34

@ Armin: Ich habe sie gelesen, aber das ist schon lange her. Seit einiger Zeit hab ich mir nun schon vorgenommen, die Edda erneut zu lesen.
Ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich mich eher an Quellen halte, die sich mit der Edda beschäftigen aber nicht an die Originaltexte. Ich denke, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, muss ein sehr breites, historisches, archäologisches und linguistisches Wissen vorhanden sein... Klar ist das Lesen der Texte interessant, aber um wirklich zu vergleichen oder gar historische Funde in meine Überlegungen zu den Texten hinzuzuziehen reicht mein Wissen bei weitem nicht aus.

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TaJu7
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ich will mich nicht nach schriften richten...

Beitrag von TaJu7 » 27.12.2016, 08:11

hi,

ich lese gern und bin generell neugierig auf Literatur, die sich mit meinen interessensgebieten befasst...allerdings fehlt mir für die meisten bücher die zeit...die Edda ist toll, das havamal, die Sagas, die märchen...aber um eine religiöse bzw. spirituelle Erfahrung zu machen, ist es mir wichtiger etwas zu erleben (Blot oder sitzen) anstatt zu lesen.
"Wissen" über das Heidentum ist schon schön zu haben...aber... sei weise aber nicht zu weise :thumbsup:
also schön das es Schriftstücke gibt, die sich mit den alten wegen beschäftigen, aber mein leben richte ich nicht danach aus...zum glück ist asatru kein offenbarungsglauben, der Dogmen und Lehren in die leute rein "doktriniert", sondern etwas ganz ganz persönliches, dass sich ständig entwickelt und wächst wie ein baum (und das ist auch gut so)...ich spreche auch grundsätzlich im Dialekt mit den Göttern und Wesenheiten, denen ich mich nahe fühle...das leben geschieht jetz und hier, da will ich mich nicht zu sehr mit der Vergangenheit aufhalten, sondern schauen wie sich das "Heidentum" weiterentwickelt und nicht wie man es am genauesten aus füheren Zeiten "abkupfern" kann (die quellenlage ist eh so dürftig)...asatru ist für mich das "neubeschreiten" der alten wege...

heil&segen
alles liebe

TaJu
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Beitrag von Verdandi42 » 27.12.2016, 18:48

Hallo,

ich finde die Eddas sehr nützlich und sehr inspirierend. Sie sind wichtige Quellen, um uns ein Bild von den religiösen Vorstellungen Islands und in begrenztem Rahmen Nordeuropas zu machen. Aber andere Quellen, wie die Merseburger Zaubersprüche und andere mittelalterliche Dichtung und auch Volkssagen sind ebenfalls bedeutsam.
Mir geben diese Quellen einen Hintergrund, vor dem sich meine eigene Spiritualität entfaltet, mein eigenes Verhältnis zu den Hohen entwickelt.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Im Vordergrund steht für mich das hier und jetzt Gelebte und Erfahrene - vorzugsweise in der Gemeinschaft mit anderen Heiden.

Gruß
Petra
“Heathen, n. A benighted creature who has the folly to worship something he can see and feel.”
― Ambrose Bierce, The Unabridged Devil's Dictionary

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Waldtochter
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Beitrag von Waldtochter » 28.12.2016, 22:55

Mir sind die Eddas schon ziemlich wichtig. Und zwar aus demselben Grund, aus dem mir einzelne Runensteine, Skaldendichtung und die Sagas wichtig sind (wobei ich bei letzteren erst noch dabei bin, sie mir umfassender anzueignen): Das sind die nächsten Quellen unserer Religion. Klar sind die Verfasser Christen, aber wie wir im Simek-Thread erfahren haben, sind das die heutigen Forscher auch - und angesichts der Empörung mit der sie auf die Frage nach ihrer Religion reagieren, kann man noch nicht einmal behaupten, dass sie in der Hinsicht gelassener sind als es die damaligen Mönche vielleicht waren. Mit dem riesigen Unterschied, dass diese Mönchen a. viel näher an der heidnischen Zeit waren, b. in einer Zeit lebten, wo auch die mündliche Tradition noch nicht völlig ausgestorben war, und c. eine Zahl an Quellen besaßen, die den unseren nicht nur quantitativ überlegen war, sondern höchstwahrscheinlich auch noch die Primärquelle war (Beispiel Snorra Edda: Wir haben vier überlieferte Abschriften, aber der Archetyp, also die allererste Handschrift ist nicht darunter).

Es ist überliefert, dass die Germanen und Skandinavier ein Volk waren, das sehr großen Wert auf mündliche Tradition gelegt haben. Dazu gehört beim Thema Religion v.a. das Erzählen der Sagen und Mythen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Götter in den Geschichten viel näher am heidnischen Glauben sind als irgendwelche trockenen Charakterisierungen á la "Gott der List", "Gott der Toten", "Gott des Donners" - zumindest für mich waren diese Kategorisierungen immer sehr leer und nichtssagend und hatten den schalen Beigeschmack, die Götter einfach nicht fassen zu können. Während die simplen Mythen mir eher ein Gefühl für die Gottheiten geben.

Bei den Eddas geht es definitiv nicht darum, hübsche Texte für pseudoheidnische Messen zu haben, die man dann vor seinem Altar hübsch rezitieren kann, während man Met über den Totenschädel sprenkelt. Es sind weder Gebete noch sonst etwas Sakrales, sondern eher Märchen mit religiösem Hintergrund.

Wissenschaftlich gesehen muss man "leider" einräumen, dass sie den allergrößten Teil dessen ausmachen, was wir über das Heidentum wissen. Allein Skaldik, Sagas oder Runensteine hätten uns kaum ein Bild unserer Religion vermittelt: Die Runensteine nicht, weil es kaum heidnische gibt und auf den heidnischen bestimmt keine religiösen Inhalte erklärt werden; die Sagas nicht, weil in ihnen die Religion nur eine kulturelle Nebenrolle einnimmt (und diese aufgrund der Herkunft der Verfasser auch durchaus klischeebehaftet und romantisiert sein könnte); und die Skaldik nicht, weil sie mit Verschlüsselungen arbeitet und all die heidnischen Kenningar, die wir entschlüsseln konnten auf Wissen beruhen, die wir aus den Eddas haben. Kurz: Ohne die Eddas wäre das germanische Heidentum kaum zu rekonstruieren gewesen.
Ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich mich eher an Quellen halte, die sich mit der Edda beschäftigen aber nicht an die Originaltexte. Ich denke, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, muss ein sehr breites, historisches, archäologisches und linguistisches Wissen vorhanden sein... Klar ist das Lesen der Texte interessant, aber um wirklich zu vergleichen oder gar historische Funde in meine Überlegungen zu den Texten hinzuzuziehen reicht mein Wissen bei weitem nicht aus.
Mach dir aber bewusst, dass du so immer nur Sekundär-, nie Primärliteratur liest. Und Sekundärliteratur ist immer eine Interpretation der Primärliteratur. Oder anders gesagt: Du beschäftigst dich immer nur mit Meinungen, aber nie mit dem tatsächlich Geschriebenen.
Ich habe mit dem Lesen der Eddas auch begonnen, ehe ich nur das Minimum wusste - na und? Bei jedem Lesen der Lieder verstehe ich einen Ticken mehr ;)


Was die Meinungen der Forscher angeht: Klaus von See hat in einem riesigen Edda-Projekt sämtliche Edda-Lieder gesammelt und neben Übersetzung und Übersetzungsvorschlägen die gesamte Forschung zu jeder einzelnen Strophe, jedem einzelnen Vers, jedem einzelnen Wort angegeben. Da stehen mitunter 10 Seiten einfach zu einer kleinen Strophe, indem er sämtliche Meinungen gegenüberstellt. In den Originaltexten der jeweiligen Wissenschaftler stellen die aber nur ihre eigene These dar, sprich im schlechtesten Fall bist du trotz wissenschaftlicher Lektüre weiter von der "Wahrheit" entfernt als du es durch deinen eigenen "unwissenden" Blick wärst.

volker
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Beitrag von volker » 29.12.2016, 15:30

Naja, ich halte ja selbst die Edda schon für Sekundärliteratur, da immerhin mind. 150 Jahre nach der Christianisierung aufgeschrieben, da könnte eine wissenschaftliche Interpretation einzelner Eddathemen durchaus näher an einem gewissen damaligen heidnischen Ursprung liegen als die Edda selbst, wenn eine gute wissenschaftliche Bewertung vorliegt. Wohlgemerkt könnte, muss nicht und ist auch nur meine bescheidene Meinung.

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Beitrag von Waldtochter » 29.12.2016, 17:30

@volker, können kann alles, aber es passiert selten, dass jemand z.B. einen russischen Text ins Englische übersetzt und jemand von der englischen Übersetzung ins Deutsche - und letzterer näher am russischen Original ist als der englische ;)

Apropos übersetzen: Das kommt nämlich eh hinzu. Die Eddas, die die meisten von uns besitzen, sind sicherlich deutsche Ausgaben und gerade bei lyrischen Texten leidet darunter die Übersetzung entweder inhaltlich, rhythmisch oder beides immer ganz besonders.

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Beitrag von lutz » 29.12.2016, 18:02

Für mich sind die Edda und alle anderen Überlieferungen schon wichtig, denn sie geben mir einen Einblick darüber wie unsere Ahnen vor 1000 Jahren unsere Götter gesehen und erlebt haben. Als ein heiliges Buch der Germanen habe ich die Edda aber noch nie gesehen. Ich erlebe die Götter nicht weil ich die Edda oder andere Überlieferungen gelesen habe, ich erlebe die Götter im täglichen Leben und ganz intensiv bei Blòts sowie im persönlichen Zwiegespräch mit ihnen. Wenn Simek nun seine Zweifel an der Edda damit begründet das sie ja zwischen 150 und 200 Jahren nach der Christianisierung und dementsprechend der Autor keinen Zugang mehr zum glauben an die Götter hatte , möchte ich zum einem darauf hinweisen das Herr Simek weitere Jahrhunderte später zu seinen Erkenntnissen gelangt und er sehr wohl auch eine christliche Erziehung genossen hat und dementsprechend sind seine Auslegungen auch aus der christlichen Perspektive zu betrachten. Anderseits möchte ich darauf hinweisen das gerade Island in fragen des Glaubens einen eigenen Weg gegangen ist. Der heidnische Glaube war und ist im leben der Isländer immer ein Bestandteil des Lebens geblieben.

Preusselchen
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Beitrag von Preusselchen » 30.12.2016, 02:01

Allerdings ist es schon auffällig, dass die Eddas als Quelle für die nordische Mythologie eher herangezogen werden, als die - wenn ich mich richtig entsinne - einige Jahre ältere Gesta Danorum von Saxo Grammaticus, in der der Mythos von Balder zum Beispiel ganz anders erzählt wird - näher an entsprechenden Mythen aus Griechenland übrigens. Saxos Balder(us) ähnelt eher dem olympischen Apoll (der trotz seiner übernatürlichen Schönheit in den Mythen von den sterblichen Frauen oft verschmäht wird) und Snorris Balder wiederum ähnelt eher dem christlichen Jesus (der weiße Gott, der Allgütige, der stirbt und dereinst wiederkehrt).

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Beitrag von Waldtochter » 30.12.2016, 10:19

Mag daran liegen, dass Saxo Grammaticus ein Geschichtswerk geschrieben hat ähnlich wie die Annalen du Widukind von Corvey z.B. Ich selbst habe Saxo nicht gelesen, aber ich vermute, dass die Geschichte der Dänen da im Vordergrund steht, nicht die Mythologie.

Hinzu kommt, das habe ich gerade gesehen, dass es dieses Buch nicht zu erschwinglichen Preisen zu geben scheint ...

Landwin
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Beitrag von Landwin » 30.12.2016, 16:10

Die Edda ist für mich ein schönes Nachschlagewerk. Sie zeigt ein wenig die damalige Ausübung der Religion, aber man darf nie vergessen es ist eine gelebte Religion, die sich auch verändert. Quellen sind immer schön, aber eben "nur" Quellen.

Das endgültige Aktive muss man selbst erfahren und aktiv für sich anpassen, denn auch Götter waren Regional unterschiedlich.
Ehre die Natur, denn sie ist es, die dir das Leben schenkt!

Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand - Charles Darwin

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