Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Literatur, sonstige Medien und quellenbasierte religionswissenschaftlich/historische Diskussionen zum Thema germanisches Heidentum
Benutzeravatar
Fenrirstochter
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 2481
Registriert: 06.11.2002, 00:00
Wohnort: Friedrichshafen
Kontaktdaten:

Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Fenrirstochter »

Ich hab zwar erst die ersten Seiten gelesen, klingt aber viel versprechend

Onlinebuch

Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste im Spiegel der Kulturen
von Mc Claudia
http://www.hagazussa.tv/bilder/leseeck ... enBuch.pdf
Grüzzelz Wölfin

Abschnittsbevollmächtigte Walküre

drache
Beiträge: 532
Registriert: 25.12.2009, 14:11
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von drache »

Danke für den Tipp, es sieht relativ umfassend aus.

:)

Drache

Benutzeravatar
Tyrsax
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 660
Registriert: 04.05.2009, 14:20
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Tyrsax »

Moin Wölfchen,

möchte mich Drache mit dem Dank anschliessen und demnächst ordentlich lesen.

Ar ok Friðr, Tyrsax
Herdwart
Kreis Minden, Nienburg, Stadthagen und Rinteln.
Kommissarisch für Ostwestfalen.

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tyrsax.homepage.eu/">http:// ... age.eu/</a><!-- m -->

Benutzeravatar
Eol
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 127
Registriert: 08.07.2009, 20:54
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Eol »

Interessant durchaus, wenn auch sicher mit Vorsicht zu genießen - allein der Abschnitt über die Kelten und deren Historie ist fast schon haarsträubend.
Wenn ich einer Untergrundkultgemeinschaft beitrete, erwarte ich Unterstützung von meiner Familie! (Homer Simpson)

www.firne-sitte.de - Eldaringstammtisch Dresden

Benutzeravatar
Fenrirstochter
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 2481
Registriert: 06.11.2002, 00:00
Wohnort: Friedrichshafen
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Fenrirstochter »

Anfang und Ende sind ganz brauchbar.

Der Mittelteil mit den einzelnen Kulturen empfinde ich als sehr wirr, hier hätte das eine oder andere Werk aus der Uni vielleicht doch gutes getan.

Quintessenz des Textes ist, der heidnische Jahrkreis entstammt so wie wir ihn heute kennen, dem Wicca Kult. (Ich weiß bei einigen trage ich damit Eulen nach Athen)
Und die Übersicht über die Feste finde ich ganz reizvoll, auch wenn dort germanische Feste gelistet sind die mir noch nicht unter gekommen sind.
Grüzzelz Wölfin

Abschnittsbevollmächtigte Walküre

Benutzeravatar
lynxaett
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 3045
Registriert: 08.01.2007, 00:00
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von lynxaett »

Fenrirstochter schrieb:

Quintessenz des Textes ist, der heidnische Jahrkreis entstammt so wie wir ihn heute kennen, dem Wicca Kult.
Ja, das ist definitiv wahr!!
Bei vielen modernen Asatru hat sich ja die Gewohnheit durchgesetzt, überwiegend die vier „Eckpunkte“ des Sonnenjahres (Winter- und Sommersonnenwende, Frühlings- und Herbstäquinoktium) feierlich zu begehen. Man sollte allerdings nicht den Fehler begehen, zu glauben, dass sich dies auf eine „ungebrochene heidnisch-germanische Tradition bis in die Bronzezeit“ zurückführen lässt, wie mancherorts behauptet wird. Nein, dieses moderne Brauchtum ist doch wohl eher auf den Einfluss anderer neuzeitlicher neopaganer Strömungen, unter anderem aus dem Wiccatum zurückzuführen, so ungern der Asatru an sich das auch hören mag…
Der Festkalender und die Jahreseinteilung der historischen germanischen Völker waren keineswegs einheitlich geregelt, sondern sie variierten regional stark und waren sowohl von den verschiedenen klimatischen Gegebenheiten wie auch von kulturellen Einflüssen von außen abhängig.


:) Hach toll, jetzt konnte ich obige Sätze ja doch noch "vor ein Publikum" bringen! Sie stammen nämlich aus meinem Editorial für HF 30, mussten aber leider wegen akutem Platzmangel rausgestrichen werden...

Also ich hab nix mit Wicca am Hut, aber Traditionen von diesen zu übernehmen ist doch nicht ehrenrührig, oder? Außerdem kommt es IMHO nicht an, wo ein modernes Brauchtum herstammt, sondern wie es gelebt wird (naja, gäbe es irgendein von Heinrich Himmler persönlich gegründetes Brauchtum, sähe es damit vielleicht doch etwas anders aus, aber das ist auch die einzige (rechtsextreme) Ausnahme.)
Luxgruß

Benutzeravatar
Fenrirstochter
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 2481
Registriert: 06.11.2002, 00:00
Wohnort: Friedrichshafen
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Fenrirstochter »

Wobei es auch interessant wäre, sich den Jahrkreis aus diesen Dunstkreisen anzugucken ob es hier auch schon diese "8Speichen"-Teilung gab und wenn ja woher sie das hatten.
Grüzzelz Wölfin

Abschnittsbevollmächtigte Walküre

Benutzeravatar
lynxaett
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 3045
Registriert: 08.01.2007, 00:00
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von lynxaett »

*aus diesen Dunstkreisen* - pseudoheidnische Nazis, meinst du? Na ja, da müsstest du dich wohl der ariosophischen "Fachliteratur" zuwenden - etwa Giudo List und so weiter, pfähhhhh... Ich habe gerade (auch im Dienste der neuen Herdfeuer) soviel von diesem Giftschrank-Nazitru-Zeug gelesen, dass mir erst mal schlecht ist und ich keine Lust mehr habe, da noch weiter rum zu recherchieren
:shock *immer noch ganz grün und blass im Gesicht*
Lynx

Benutzeravatar
ruumiinraiskaaja
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 857
Registriert: 26.04.2011, 21:35
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von ruumiinraiskaaja »

@Wölfchen Danke dass du das Buch hier verlinkt hast. Hab schon mal kurz reingelesen. Interessant!


Benutzeravatar
ruumiinraiskaaja
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 857
Registriert: 26.04.2011, 21:35
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von ruumiinraiskaaja »

Wo wir hier gerade bei den Festlichkeiten sind: Mal abgesehen von den acht Jahresfest, was wird denn sonst noch so gefeiert? Ein Bekannter, der sich auch zum Heidentum bekannt, und ich habe uns das schon lange gefragt. Nach der Recherche im Internet und in einschlägiger Fachliteratur haben wir uns dann fleißig belesen und mussten feststellen, dass es eigentlich ganz viel zu feiern gibt und jeder Autor andere Fest anführt. Wenn man dann alles zusammenschmeißt, dann hat man eine irre Fülle an Festlichkeiten. Was ist nun "richtig" und was net? Oder bleibt das jedem selbst überlassen? Ich frage anders, was ist wichtig?

Benutzeravatar
lynxaett
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 3045
Registriert: 08.01.2007, 00:00
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von lynxaett »

:) Hi Ruumi!
Also - anders als denne Nazzis kennen wir hier im Eldaring keine "ehernen Gesetze der Natur"! Das heißt: keiner schreibt dir und deinen Freunden vor, was richtig oder was falsch ist, und wann der rechte oder falsche Zeitpunkt für ein Fest gekommen ist. Was bedeutet: selber denken, selber entscheiden, selber spüren, was die Götter und Wesen von dir wünschen, selber machen. - Und die Götter, Ahnen und Wesen werden mit dir sein und ihr Heil mit dir teilen!
;) Luxgruß

Benutzeravatar
Fenrirstochter
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 2481
Registriert: 06.11.2002, 00:00
Wohnort: Friedrichshafen
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Fenrirstochter »

Also ich muss sagen dass mir kaum Gruppen bekannt sind die von diesem 8 Jahrkreisfesteprinzip abweichen, wie McClaudia schrieb ist das ein echte Exportschlager. Es ist schön symmetrisch und einprägsam. Da geometrische Ordnungen auch immer etwas magisches haben macht es denke ich mal auch so beliebt.

Über die Zeiten und Regionen hat es wahrscheinlich 100te Feste gegeben. Heute hast Du die Wahl ob Du den Standardjahreskreis als Grundlage nimmst, oder die etablierten Feste deiner Region oder der Region wo du deine Religiöse Heimat verortest (Island z.B.)
Grüzzelz Wölfin

Abschnittsbevollmächtigte Walküre

Benutzeravatar
Ylva
Beiträge: 3630
Registriert: 22.07.2004, 00:00
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von Ylva »

Wir vom VfgH feiern 4 Feste. Ostara, Mittsommer, Herbstfest und Jul/Winersonnenwnde.

Gruß,
Ylva

Benutzeravatar
ruumiinraiskaaja
Eldaring-Mitglied
Beiträge: 857
Registriert: 26.04.2011, 21:35
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von ruumiinraiskaaja »

lynxaett schrieb:
:) Hi Ruumi!
Also - anders als denne Nazzis kennen wir hier im Eldaring keine "ehernen Gesetze der Natur"! Das heißt: keiner schreibt dir und deinen Freunden vor, was richtig oder was falsch ist, und wann der rechte oder falsche Zeitpunkt für ein Fest gekommen ist. Was bedeutet: selber denken, selber entscheiden, selber spüren, was die Götter und Wesen von dir wünschen, selber machen. - Und die Götter, Ahnen und Wesen werden mit dir sein und ihr Heil mit dir teilen!
;) Luxgruß
Ok also lag ich mit meiner Vermutung gar nicht so falsch. :-) Es ist hier nur eine riesige Diskussion entbrannt und mein Bekannter hat sich wie´n Schnitzel gefreut. Gleich mussten 2 x 50 Liter Kanister zum Feiern bestellt werden. Schließlich brauchte er ja Opfer-Met ;-) (Für sich, versteht sich... :-P)
Ich bin strikt gegen die Tatsache, dass man Feste feiert um saufen zu können.

Mit Nazis hab ich gar nichts am Hut! Den Kontakt mit diesem braunen Gesindel vermeide ich! Auch wenn es sich manchmal nicht vermeiden lässt. Der Freund meiner Schwester hat sich leider in diese Gefilde verirrt! :-(

Shit, jetzt muss ich aber los, sonst komm ich zu spät!

jana
Beiträge: 27
Registriert: 15.06.2011, 14:07
Kontaktdaten:

RE: Die acht neuheidnischen Jahreskreisfeste

Beitrag von jana »

Eines der ursprünglichen Feste war sicherl das Ratha-Fest,
wobei der Name Ratha indogermanisch ist und linguistisch mit dem
Rad verwandt ist. Ob der Germanische/Nordische Name "Blót" oder
wegen mir "Ratha blót" oder wie auch immer,
kann ich nicht sagen, aber warum nicht?
Übrigens steht im Wörterbuch nicht das blót stark heisst sondern
Opfer.

*blæta-, *blætam, germ., stark Neutrum (a): nhd. Opfer; neuengl. sacrifice (N.); RB.: altnorge, altengl., altsachs. ; Hinweis: s. *blætan; E.: s. idg. *bhlõd?, Verb , opfern; vgl. idg. *bhlaghmen, *bhlõdsmen?, Sb., Opferhandlung, Zauberpriester, Pokorny 154; W.: altnorge blæt, stark Neutrum (a), Opfer, Opferstätte, Abgott; W.: altengl. blæt, stark Neutrum (a), Opfer; W.: altsachs. *blæt?, Sb., Opfer; mnd. blôt, blût, N., Blut, Blutsverwandtschaft, lebendes Wasser; Lit. : Falk/Torp 287, Seebold 123
*blætan, germ., stark Verb : nhd. opfern, verehren; neuengl. sacrifice (V.), worship (V.); RB.: got., altnorge, altengl., ahd.; E.: s. idg. *bhlõd-, Verb , opfern; W.: got. blæt-an 3, red. Verb (5), verehren, opfern (, Lehmann B83); W.: s. got. *blæt-ein-s?, stark female (i/æ), Verehrung; W.: altnorge blæt-a, red. Verb , opfern, verehren, verfluchen; W.: altengl. blæt-an, stark Verb (7)=red. Verb , sw. Verb ?, opfern; W.: ahd. bluozan* 18, red. Verb , opfern, Opfer darbringen; Lit. : Falk/Torp 287, Seebold 122, EWAhd 2, 214
*blætes?, germ., Sb.: nhd. Opfer, Zaubergesang; neuengl. sacrifice (N.), spell (N.); E.: s. idg. *bhlõd?, Verb , opfern; vgl. idg. *bhlaghmen, *bhlõdsmen?, Sb., Opferhandlung, Zauberpriester, Pokorny 154; Lit. : Seebold 123

Das "stark" bezieht sich auf das Neutrum, es ist nicht die Übersetzung von blót!

Der o.g. Name Ratha bezeichet jedenfalls eine indische Göttin namens Ratha,
die wohl einer Erdgöttin entspricht. Die Inder feiern dieses
Fest, was sie Ratha Yatna nennen, im Juni/Juli.
Nach der Verschiebung der Jahreszeit müsste es hier ein/zwei Monate früher stattgefunden haben.

Es handelt es sich wohl um ein uraltes Fest. das in ähnlicher Form auch
bei den Slawen und Balten überliefert ist. Es gibt auch Hinweise das dieses Fest
einst auch in Griechenland, Rom, Persern und bei den Thraktern bekannt war.
Es war also sicher in ganz Eurasien zumindestens zeitweise bekannt, wurde
von anderen Völkern gern übernommen und war offensichtlich sehr beliebt.
Auch das Helloween weisst

Jedenfalls wird es von Tacitus bei den Germanen bezeugt:

"eigentümlich aber ist es diesem Volk, es auch mit Vorahnungen und Weissagungen der Pferde zu versuchen.
Sie werden auf öffentliche Kosten in den Waldtriften und Hainen gehalten, sind glänzend weiß und von keiner irdischen Arbeit berührt.
Diese werden vor den heiligen Wagen gespannt, und der Priester und der König - oder das Haupt der Gemeinde - begleiten ihn und geben auch ihr Wiehern und Schnauben Acht. Und tatsächlich wird keinem Wahrzeichen größere Glaubwürdigkeit beigemessen, nicht nur bei dem einfachen Volk, sondern auch bei den Vornehmen, bei den Priestern; denn sich betrachten sie als Diener der Götter, jene als deren Vertraute. "

Der Hintergrund ist folgender:
Nach der Heimkehr von einem großem Krieg bot der siegreiche Herrführer/Fürst den Göttern
zum Dank die besten Tiere (ursprünglich nur Pferde) der Herde, dar. (Weisse wurden wohl bevorzugt)
Diese "Gottesgaben" waren ähnlich heilig wie weisse Elefanten in Indien und wurden wohl meisst
auf heiligen Bezirken/Hainen gehalten.
Ursprünglich durften sie jedoch frei umherwandern, beschützt von Kriegern die den Tieren folgten
und die Herde vor Schaden bewahren sollten.
Griffbereit in einem Hain oder heiligen Bezirk gehalten, waren sie natürlich auch
immer mal für eine Vorhersage gut, schliesslich folgten sie den Göttern ja aufs Wort, waren
sozusagen per Du mit ihnen.

Am Tage des Rathas spannte man die schönsten der Pferde dann vor einem den Göttern geweihten festlich
weiss geschmückten Wagen und führte diese Prozession von Haus zu Haus,
wobei man von den Reichen Gaben forderte und es am nächsten Haus den Armen brachte.
Niemand sollte an diesem Festtag hungern, das war der Dank an die Götter.
Dieses Fest wurde jedes Jahr wiederholt, wobei es mit dem Mondkalender verbunden war.
Auf dem Wagen saß wohl ursprünglich eine Jungfrau die die Erdgöttin verkörperte
und ein Fürst/Oberhaupt der den Hauptgott des jeweiligen Volkes verkörperte.
Geführt wird dieser Wagen von Priestern und so gings im Schritttempo los.

Mit Spiel und Gesang wurde der Wagen vom jungen Volk durch das Land geleitet,
inklusive der Tiere die man so bekam und voll mit allem was sie so einsammelten
Der ganze Zug wurden durch die jeweiligen Häuser verköstigt wobei sie wohl auch
mit einem Trank empfangen wurden.
Während dieser Wagen unterwegs war, galt ein heiliges Friedensgebot.
Verweigerte jemand die Gaben wurde er von der begleitenden Schar
mehr oder weniger belustigt "geplündert".
Daher liess die begleitende junge Schar sich allerlei Schabernack einfallen,
den sie ausgiebig genossen.

Der Höhepunkt des Ratha war dann die Heimkehr des Wagens.
Der wurde im Rahmen einer großen Sause verbrannt,
woraus wohl der Brauch entstand, ein brennendes Rad den Berg
hinunter rollen zu lassen.
Auch das Osterfeuer dürfte wohl ein letzter Überbleibsel davon sein.

Ob danach ne heilige Hochzeit stattfand, ist mir nicht bekannt,
aber ich könnte mir durchaus vorstellen, das die heilige Hochzeit -
bekannt aus Mesopotamien durchaus mal der Ursprung dieses Festes war.

Im Grunde genommen war es eine Art antiker Karnevalsumzug
inkl. Prinzenpaar, nur eben mit heidnischen Wurzeln.
Wenn man so will eine "fünfte Jahreszeit", denn so ein Wagen brauchte ja
eine Weile um durch das Land zu ziehen.
Daraus entstanden dann auch jede Menge christlicher Variationen z.b.
indem man heilige Statuen umher trug und die Feiertage auf die Geburt Jesu
oder der Jungfrau Maria oder Heiliger verlegte.

Antworten