Überreste eines antiken Hofs in Lübbecke

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Markus Nicklas
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Überreste eines antiken Hofs in Lübbecke

Beitrag von Markus Nicklas » 10.06.2019, 11:28

ja, ich bin zu berührt von dieser Nachricht, um momentan alle Aspekte, die dieser Fund in mir öffnet, angemessen würdigen zu können

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfal ... f-100.html

https://www.lwl-archaeologie.de/de/fach ... bielefeld/

*Tänzchen hinleg*

:D :D :D

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Markus Nicklas
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Re: Überreste eines antiken Hofs in Lübbecke

Beitrag von Markus Nicklas » 10.06.2019, 11:31

hier der Text kopiert aus der Meldung, falls der WDR sie wieder heraus nimmt

"Überreste eines antiken Hofs in Lübbecke entdeckt

Archäologen machen bei Grabungen in Lübbecke besonderen Fund
Hofstelle aus dem zweiten Jahrhundert gut erhalten
Spuren eines einst großen Wohnhauses und zweier Nebengebäude

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Lübbecke Reste eines Hofes entdeckt, der vermutlich aus dem zweiten Jahrhundert stammt. Bei Grabungen sei das Team auf Spuren eines einst großen Wohnhauses und zweier Nebengebäude gestoßen, teilte der Landschaftsverband am Mittwoch (05.06.2019) mit.

"Für die archäologische Erforschung des Raums zwischen Wiehengebirge und Großem Torfmoor ist diese Grabung von besonderer Bedeutung", sagte Sven Spiong, Leiter der Bielefelder Außenstelle der LWL-Archäologie für Westfalen. Mit dem Fund könne erstmals eine Hofstelle des zweiten und dritten Jahrhunderts wissenschaftlich untersucht werden. Die Gebäude sind so gut erhalten, dass sich die Archäologen Konstruktionsdetails und Hinweise auf die ehemalige Nutzung erhoffen.
Menschlicher Raubbau an der Natur und seine Folgen

Eine weitere spannende Erkenntnis der Ausgrabung: "Menschlicher Raubbau an der Natur ist keine Erfindung der Moderne", so die Archäologen des LWL. Schon vor fast 2.000 Jahren hätten die Siedler stark in ihre Umwelt eingegriffen.

Die Folgen hätten sie schon bald zu spüren bekommen, so der Archäologe Spiong: "Um Ackerflächen zu schaffen, wurden umfangreich Bäume gefällt. Bei Starkregen fand die Erde keinen Halt und rutschte den Hang herunter. Der fruchtbare Boden ging dadurch verloren. Wahrscheinlich mussten die Bauern damals mit großen Ernteausfällen zurechtkommen."

Die Untersuchungen sollen in den kommenden Wochen weiter gehen. An der Fundstelle entsteht ein Neubaugebiet. Nachdem die archäologischen Spuren dokumentiert sind, soll das Gelände bebaut werden.

Stand: 05.06.2019, 16:40"

Quelle:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfal ... f-100.html

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