DIY!

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Boulway
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Re: DIY!

Beitrag von Boulway »

DIY :D

Also im Grunde mache ich alles mal ein wenig und nichts richtig.
- Möbel bauen
- 3D Drucker
- Heimautomatisierung
- Essen dehydrieren (in Vorbereitung)
- Munition Wiederladen

VG
Boulway
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Verdandi42
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Re: DIY!

Beitrag von Verdandi42 »

Hallo allerseits,

als alter Hobbythek-Fan stelle ich seit Ewigkeiten Cremes selber her, aus natürlichen Zutaten und ohne synthetische Duftstoffe.
Wobei ich inzwischen aus Zeitmangel manchmal auf gekaufte Produkte zurückgreifen muss.

Ich koche trotz Arbeitsstress häufig selbst und frisch, zur Erntezeit schaffe ich es immer wieder, umfangreiche Vorräte an Marmelade selber herzustellen.

Außerdem arbeite ich gern alte Möbel auf, das ist dann ein Projekt für eine ruhige Urlaubswoche.

Gruß
Petra
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Blumenfee
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Re: DIY!

Beitrag von Blumenfee »

Das wichtigste, was ich in den letzten Jahren gelernt und ausgeübt habe, ist das Büchermachen. Am Anfang habe ich bei einem gelernten Buchsetzer "Nachhilfestunden" genommen, mich dann mit Fachliteratur und in Foren immer weiter in Typografie und Buchgestaltung eingearbeitet. Dazu habe ich auch zwei Setzprogramme bedienen gelernt und natürlich alle Bücher von GardenStone und mir gesetzt.

Einerseits macht das Spaß, andererseits macht es empfindlich gegen schlecht gestaltete Bücher, leider sind das die meisten, die so im Eigenverlag erscheinen :(

Gruß
Blumenfee
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AshIsDead
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Re: DIY!

Beitrag von AshIsDead »

Ahoi!
Für den Anfang machen wir selber:
- Schweinefleisch
- suren und selchen (pökeln und räuchern)
- Obst und Gemüse konservieren, bisher v.a. in Form von Chutneys
- Met
- Hausbier
Auf das Hausbier möchte ich kurz eingehen, weil weiter oben jemand mal gefragt hatte (und weil es recht erfrischend ist und es sich super zum Opfern eignet). Das Rezept ist für Kotikalja, abgewandelt aus dem Buch "Kochen wie die Wikinger":
Zwei 5 liter Töpfe bereit stellen.
Einen Topf fülle ich mit Wasser und bringe es zum Kochen.
Für den anderen Topf nehme ich ein billiges, leichtes Blech-Teil, weil der Inhalt so schneller abkühlt. Hier rein messe ich 200g Malz-Schrot und 200g Rohrzucker.
Das kochende Wasser auf Malz und Zucker giessen, abkühlen lassen, ab und an umrühren.
Wenn die Maische auf ca. 45°C abgekühlt ist, setze ich die Hefe an: 1 TL Met-Hefe und 1 TL Zucker in ein Glas geben, sehr warmes Wasser drauf, umrühren.
Nach ca. 20 min sollte die Hefe voll in Gang sein und die Maische bei knapp 40°C. Hefe in den Topf kippen.
Nun lasse ich den Topf 24 Stunden an einem warmen Ort stehen.
Dann seihe ich ab. Hierzu stecke ich einen großen Trichter auf einen Gasballon und kleide ihn mit einer Windel aus. Einer Stoffwindel natürlich, keine Pampers... Ballon mit Gärröhrchen o.ä. verschliessen (nicht ganz dicht halt).
Nach ca fünf bis sieben Tagen ziehe ich ab und fülle in Flaschen. Je mehr Bodensatz sich abgesetzt hat (und im Gefäss bleibt), desto frischer/klarer wird das Getränk schmecken.
Die Flaschen nicht fest verschliessen, kühl aufbewahren. Unter Umständen gärt das Bier während dieser Reifung noch, es wird sich auch meist noch Hefe oder Mehl absetzen.
Das Würzen mit Wacholderbeeren ist definitiv nicht mein Geschmack.
Die abgefüllten 5 Liter sind bei mir nach einer Woche spätestens aufgebraucht, zur weiteren Haltbarkeit kann ich nichts sagen.
Für das Bier (und den Met) bevorzuge ich Weithalsflaschen, die lassen sich am besten reinigen. Gibt es als Verpackung von passierten Tomaten oder auch neu zu bestellen.
Mit dem Zucker ist ein theoretischer Alkoholgehalt von knapp 2% zu erreichen. Ich würde ihn aber eher unter 1% schätzen.
Ihr dürft geschmacklich bei diesem archaischen Getränk kein Vollbier erwarten. Interessierten am Thema Bier, -historie, -sorten und Brautechnik kann ich die Buchreihe "Der Bierzauberer" ff. von Günther Thömmes wärmstens ans Herz legen.
How will you justify /
watching the world die /
Shaores
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Re: DIY!

Beitrag von Shaores »

Hallo ihr Tüftler!
Dann reihe ich mich doch mal ein, in der Hoffnung den ein oder anderen Tipp, oder Anregungen zu neuen Untate.....äh....Projekten zu finden.

Da ich generell neugierig bin probiere ich viel aus, wie zum Bleistift seit letztem Jahr im Garten unseres angemieteten Häuschens, oder dessen Renovierung, doch zur Meisterschaft gebracht habe ich bisher glaube ich noch nichts ;)
Es gibt so vieles auszutesten und spontanen Bedarf abzudecken, da fehlt mir manchmal einfach das Sitzfleisch um auch produktiv ein brauchbares Ergebnis zu bekommen.
Immerhin gab es dieses Jahr leckere Kürbisse aus dem selbst mit Flechtelementen angelegten Kompost / Hochbeet, die ersten Gläser Mirabellenmarmelade konnten stolz zugeschraubt weren und unsere Himbeeren werfen jetzt auch genug ab um als Kuchengarnierung zu fungieren.
Aktuell übe ich mich mit Begeisterung, aber welchselndem Geschick im
- Gärtnern
-Stricken
- Renovieren ( wegen wechselnden Projekten habe ich jetzt nach einem Jahr auch endlich mal die Sockelleisten zu unserem Klickboden im Esszimmer befestigt :oops: )
- einzelne Otto-Möbel zu einer, den Spießeckigen Gegebenheiten angepassten Küche zusammen zimmern
- ungeduldig warten, dass man wieder Weiden und Haselstöcke "ernten" gehen darf um neue Elemente für den Garten zu "flechten"
und natürlich Recherche zu Garten / Kräuter und Handwerksthemen verschiedenster Schläge

Ich koche, backe, zeichne , schnitze, schlicht werkel generell gerne vor mich hin, auch eher spontanes Erstellen von Deko, Geburtstagskarten o.ä. sind mein Aufgabenbereich daheim ,
Es gab die ersten Berührungen mit Ton und ähnlichen Kreativmassen, sowie Schmuck herstellen, doch da die letzten zwei Jahre von Umzügen, pandemsich bedingten Einschränkungen und gesundheitlichen Herausforderungen, statt "basteln" geprägt waren fange ich in einigen Bereichen wieder ziemlich von 0 an, auch das Thema Met und Salben habe ich wegen mehr oder weniger lustigen Misserfolgen und Zeitmangel erst einmal auf Eis gelegt, verteidige aber die Utensilien wie ein Drache seinen Hort gegen Versuche länger ungenutzte Dinge auszusortieren...man könnte sie ja noch brauchen... :wink:

Immerhin gibt es in unserem jetzigen Domizil eine kleine Werkstatt mit ein paar älteren Werkzeugn vom Vorbesitzer, die ich, nachdem sie jetzt nichtmehr hauptsächlich der Hobbytreff der örtlichen Mäuse und Ratten ist nun beziehen und vielleicht zum Stützpunkt meiner neuesten, nicht wohnungstauglichen Experimente machen kann. Meine bessere Hälfte schätzt werder einen mit Material und Arbeitsabrieb belegten Esstisch, noch eventuelle Brandlöcher im Teppich, oder neuen Boden, da muss ich Verständnis haben :lol:

Ich freue mich jedenfalls hier Gleichgesinnte und Ideen zu finden.
In diesem Sinne, frohes Schaffen!
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