Eure Erfahrung mit der Bibel / Christentum

religionswissenschaftliche und historische Themen ausserhalb des germanisch/skandinavischen Kontexts
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Werdandi
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Beitrag von Werdandi »

Ich denke, das kannst du so nicht ohne Weiteres vergleichen. Die Römer hatten ihre Religion stark instrumentalisiert. Sie war, mehr oder weniger, Staatsdoktrin.
Glauben konntest du privat was du wolltest aber die Staatsreligion musstest du bedienen. Das hat sich vom Grundsatz auch nach der Christianisierung eigentlich nicht geändert,außer,daß der private Glaube auch vorgeschrieben war.
Die frühen germanischen Gesellschaften sind den römischen nicht vergleichbar. Da hast du mit Sicherheit keine zwei identischen Rituale in den einzelnen Gentilen gefunden
Wir verweisen heut immer gerne auf die Edda aber vergessen doch dabei,daß diese nur einen kleinen Ausschnitt darstellt. Wie die Mythologie in Südgermanien war oder im Osten,wo slawische Einflüsse herrschten,das kann keiner mehr so genau sagen.
Edda ist ,vereinfacht gesagt, Island. Ob in Dänemark oder Schweden etc das genau so überliefert wurde ist auch ungewiss.
Zu dem " regellosen Heidentum" .
Stimmt so auch nicht. Anhand alter Texte hat man sehr wohl ablesen können, daß es Regeln und Gesetze gab. Nur waren die nicht schriftlich fixiert. Das ist dann erst ab der frühchristlichen Zeit geschehen,bzw von römischen(oder ähnlichen) Schreibern schon früher.
Ist aber immer eingefärbt von der persönlichen oder politischen Sicht.
Auch die Texte in der Bibel galten ja einstmals nur für einen kleineren Kreis. Zur allgemeinen Gültigkeit wurden sie viel später erhoben.
Mittlerweile gibt es dazu interessante Thesen und Forschungsergebnisse.
So soll Jahwe eine Partnerin gehabt haben. Er war eher der Kriegsgott,sie wohl die Fruchtbarkeitsgöttin.
Im Zuge einer längeren Auseinandersetzung wurde Jahwe dann verstärkt angebetet und "der Rest" schlichtweg vergessen bzw verdrängt.
Also ganz vereinfacht dargestellt.
[font='Comic Sans MS, sans-serif']Erst wenn die Drachen wieder frei fliegen, ist mein Tun in dieser Welt beendet. Dann kehre ich Heim zu dir,um die Fäden des Wyrd neu zu spinnen.[/font]

Maxim
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Beitrag von Maxim »

Hallo Werdandi, ich denke nicht, dass die Römer und Germanen exakt die gleichen Rituale hatten. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Germanen sich genauso strikt an die Einhaltung ihrer überlieferten Rituale und Kulthandlungen gehalten haben wie die Römer. Es waren ja die Kulthandlungen, die den Menschen das Wohlwollen der Götter sicherten. Und da werden sich die Germanen, die ja noch mehr von der Natur abhängig waren als die Römer (die bei einer schlechten Ernte auch Getreide aus den von ihnen eroberten Gebieten holen konnten - Ägypten war ja Roms Getreidespeicher), wohl noch weniger Patzer erlaubt haben dürfen.

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GermanHeretic
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Beitrag von GermanHeretic »

[quote='Maxim','index.php?page=Thread&postID=144116#post144116']Hallo Werdandi, ich denke nicht, dass die Römer und Germanen exakt die gleichen Rituale hatten.[/quote]

Ich denke mal, daß sie gleichartige wenn nicht sehr ähnliche Rituale hatten. Allerdings hat das Christentum und jede andere Religion ebenso gleichartige Rituale, auch wenn viele meinen, sie würden etwas völlig anderes tun, nur weil sie es anderen nennen. Initiations- und Übergangsriten, Dankfeste, Fürbitten, Zauberformeln, Opfer - gibt es überall.
???? ???? ????, ?? ?????. Von den Göttern sage: sie sind. (Bias von Priene) - Literaturtipp: Aufgeklärtes Heidentum

Haganrix
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Beitrag von Haganrix »

[quote='GermanHeretic','index.php?page=Thread&postID=144081#post144081']

Vor allem diese jenseitigen Kompensationsgeschäfte im Christentum. "Gott" vergibt Person A die Schuld an Person B, weil A der Person C eine Schuld vergeben hat ("Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern."; Vater Unser), egal ob das irgendwas miteinander zu tun hat oder B oder C damit einverstanden sind. Geht gar nicht sowas.[/quote]


Das sehe ich durchaus auch so. Die Veantwortlichkeit für sein Handeln oder Unterlassen trägt der Einzelne, ohne sie auf andere Menschen abwälzen zu können. Interessanterweise ist auch das Zivilrecht der Gegenwart so aufgebaut. In ihm lebt nicht der Geist des Christentums, sondern der Geist des Römischen Rechts. Das ist eine hochinteressante Feststellung, doch sie läßt sich rezeptionsgeschichtlich nachweisen: Das Corpus Iuris Civilis trat zwar formell erst im Jahre 532 in Kraft, also unter der Herrschaft des christlichen oströmischen Kaisers Justinian, enthält in der Sache jedoch im Wesentlichen Responsen aus der sogenannten klassischen Periode, also dem ersten und zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Das war eine Epoche, in welcher die Philosophie der gebildeten Römer die Stoa war, also eine heidnische Philosophie.

Und genau die findet sich auch in den Praecepta (Vorgaben) zum Gesetzeswerk: "Iuris Praecepta sunt haec. Honeste Vivere, Alterem non laedere, Ius Suum Cuique tribuere" (auf deutsch: "Die Vorgaben des Rechts sind diese: Ehrenhaft leben, den Anderen nicht schädigen, Jedem sein Recht zuerkennen").

Die romanistische Quellenforschung ist sich weitgehend darin einig, daß die Praecepta (wie natürlich ohnehin die Responsen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert - und auch noch die aus dem dritten) nicht aus dem Christentum, sondern aus der Zeit der Stoa stammen.

Haben die Leute das bei der Rezeption des Römischen Rechts im Mittelalter etwa nicht gemerkt? Oder sind die von dir so genannten christlichen Kompensationsgeschäfte schlicht unpraktikabel?
Nebenbei, auch die Lex Salica (das "Recht der Saalfranken") wurde zwar in christlicher Zeit aufgezeichnet, ist in der Substanz jedoch weitgehend heidnisch.

Als Fazit bleibt festzuhalten, daß sich unsere Rechtskultur durch die Jahrhunderte hindurch an der individuellen Verantwortlichkeit orientiert hat - und gerade nicht an der diffusen Sündenkompensation des Christentums. Und ohne persönliche Verantwortlichkeit ist übrigens auch persönliche Freiheit undenkbar!
Zuletzt geändert von Haganrix am 08.01.2017, 18:22, insgesamt 8-mal geändert.
Der Geist schaut alles zugleich, während die Rede eines nach dem Anderen erzählt (Saloustios, Von den Göttern und der Welt, Kapitel IV, Abschnitt 9).

volker
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Beitrag von volker »

Bibel : vor vielen Jahren mal angefangen darin zu lesen, nicht mein Stil, für meinen Geschmack schlecht geschrieben, zusammenhanglos und eher langweilig. Schnell wieder weggelegt.

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Nebelwolf
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Beitrag von Nebelwolf »

[quote='literatomorph','index.php?page=Thread&postID=144069#post144069']Moin,moin.
Da liegt meine Hauptkritik am Christentum.
Die Gebote sind wider der Natur des Menschen, er muß scheitern, was ein konstantes schlechtes Gewissen impliziert das der Klerus zur Kontrolle nutzt.
Ich bin mehr für aufrichtige Liebe und ehrlichen Hass :D [/quote]

Ich verstehe den Zusammenhang jetzt nicht? Insbesondere das protestantische Christentum ist doch (darin in Übereinstimmung mit Jesus und Paulus) die Anti-Gebots-Religion schlechthin (mit Verschiebung auf die richtige Gesinnung), noch mehr als der Buddhismus.
Oder hast du dich verschrieben bzw unklar ausgedrückt?

[quote='literatomorph','index.php?page=Thread&postID=144071#post144071']Ich muß noch hinzufügen:
Ich finde es geht um Eigenverantwortlichkeit. Wenn man glaubt sich falsch oder negativ verhalten zu haben ist es zwingend erforderlich sich damit zu befassen oder der Situation eventuell zu bereinigen. Wenn ich aber gewohnheitsmäßig die Verantwortung auf einen Gott oder das Schicksal übertrage flüchte ich vor den Konsequenzen meines handelns.[/quote]

Genau deswegen. Das ist ja auch das schöne an der christlichen Revoution der antiken Religionen, dass die Verantwortung vollständig in der Hand des Menschen liegt, und nicht mehr irgendwelcher Götter.

[quote='GermanHeretic','index.php?page=Thread&postID=144081#post144081']Vor allem diese jenseitigen Kompensationsgeschäfte im Christentum. "Gott" vergibt Person A die Schuld an Person B, weil A der Person C eine Schuld vergeben hat ("Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern."; Vater Unser), egal ob das irgendwas miteinander zu tun hat oder B oder C damit einverstanden sind. Geht gar nicht sowas.[/quote]

Ja okay. Wegen dir, gerne. Und was ist jetzt die (bessere) Alternative?

[quote='Jehovah','index.php?page=Thread&postID=144106#post144106']Zu 3.: Die Reliquienverehrung, dazu kann ich nur soviel sagen, dass sie blanker Unsinn ist, da viele Reliquien Fälschungen sind! Sicher nicht alle, aber doch ein hoher Prozentsatz! Und selbst bei echten Reliquien ist meine Meinung, dass die Verehrung dieser Knochen sich mit dem Monotheismus nicht vereinbaren lässt, weil es an Götzendienst grenzt und es ist auch ziemlich gruselig, zumindest zum Teil! Obendrein ist es für mich regelrechte Leichenschändung![/quote]

Und worin besteht da jetzt der tragende Unterschied zu einem Heiden, der sich "die Irminsul", die er selbst gebastelt hat, in den Garten stellt, oder einem Muslim, der seinen Koran mit dem Staubwedel abwischt?
Pastor: Wer waren die ersten Menschen?
Lina: Thor und Freya!
Alma Svensson: Lina, du wirst immer Heidin bleiben...
(Michel aus Lönneberga)


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Annette
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Beitrag von Annette »

Ich empfehle folgenden Link:
http://www.focus.de/politik/videos/herr ... 48381.html

Der sagt alles aus. Mehr ist dem meiner Meinung nach nicht hinzuzufügen.

Gruß
Annette
Annette

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht

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Angelotheist
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Beitrag von Angelotheist »

[quote='Nebelwolf',index.php?page=Thread&postID=144137#post144137][quote='Jehovah','index.php?page=Thread&postID=144106#post144106']Zu 3.: Die Reliquienverehrung, dazu kann ich nur soviel sagen, dass sie blanker Unsinn ist, da viele Reliquien Fälschungen sind! Sicher nicht alle, aber doch ein hoher Prozentsatz! Und selbst bei echten Reliquien ist meine Meinung, dass die Verehrung dieser Knochen sich mit dem Monotheismus nicht vereinbaren lässt, weil es an Götzendienst grenzt und es ist auch ziemlich gruselig, zumindest zum Teil! Obendrein ist es für mich regelrechte Leichenschändung![/quote]

Und worin besteht da jetzt der tragende Unterschied zu einem Heiden, der sich "die Irminsul", die er selbst gebastelt hat, in den Garten stellt, oder einem Muslim, der seinen Koran mit dem Staubwedel abwischt?[/quote]Ist die Frage ernst gemeint? :whistling:
[font='Comic Sans MS, sans-serif']Friede und langes Leben![/font]
[font='Comic Sans MS, sans-serif']Unendliche Möglichkeiten in unendlichen Kombinationen[/font][font='Comic Sans MS, sans-serif']
[/font]

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krischan
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Beitrag von krischan »

Bild Zitat von »Jehovah«
... sich mit dem Monotheismus nicht vereinbaren lässt, weil es an Götzendienst grenzt ...
Weil das nicht gerade sarkastisch formuliert war: Du weißt schon, in was für einem Forum du bist?

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Nebelwolf
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Beitrag von Nebelwolf »

Ich verstehe das Problem mit dem Forum jetzt nicht.
?(

Erstens nennt Jehovah doch nur zwei sachliche (aber natürlich anfechtbare) Fakten, nämlich, dass die intensive Verehrung von Heiligenreliquien dem Götzendienst ziemlich nahe kommt, und dass dieser der Philosophie des Monotheismus widerspricht.
Ich persönlich denke, ein Forum wie das Eldaring-Forum sollte solche Aussagen vertragen können. ;)

Zweitens zeigt sein religiöser Hintergrund und der Kontext seiner Aussage ja wohl eindeutig, dass er mit "Götzen" keine Pfahlidole meint, sondern an sich nutzlose oder schadhafte Dinge, die zu Unrecht vergöttlicht werden. Das dürfte ja wohl (hoffentlich?) weit entfernt sein von dem Heidentum wie es die Menschen hier zu leben pflegen. :whistling: :)
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krischan
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Beitrag von krischan »

Das du meinen Einwand nicht verstehst, war mir klar.

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literatomorph
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Beitrag von literatomorph »

Moin.
Tjaaa..was sind denn Götzen?
Ist es nicht ein Begriff für heidnische Götter? Ein abwertender?
Gruß
Philipp
Invere Ing

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Nebelwolf
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Beitrag von Nebelwolf »

Griechisch Eidolon (=Idol): http://www.enzyklo.de/Begriff/idol

Ich hab dir die beiden möglichen Definitionen gegeben:

- Pfahlidole (bzw Kultbildnisse)

- nutzlose oder schadhafte Dinge, die zu Unrecht vergöttlicht werden


Ob heidnische Götter da rein passen, musst du für deine Götter glaube ich selbst entscheiden ;)
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literatomorph
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Beitrag von literatomorph »

Jetzt hast du den Begriff "Idol" genommen, ich sprach von "Götzen". Egal, wird beides in dem Link beschrieben, ist eine negative Wertung.
Der Monotheismus nimmt sich immer die Freiheit über andere zu urteilen und ihre Praktiken und Glaubenssysteme als falsch, rückständig oder minderwertig darzustellen.
Gruß
Philipp
Invere Ing

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Markus Nicklas
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Beitrag von Markus Nicklas »

[quote='Jehovah','index.php?page=Thread&postID=144106#post144106']weil es an Götzendienst grenzt und es ist auch ziemlich gruselig, zumindest zum Teil! Obendrein ist es für mich regelrechte Leichenschändung![/quote]

Mit dem Begriff "Götze" hier zu operieren halte ich wenigstens für gewagt. Nun, wer harte Klötze setzt, sollte mit groben Keilen rechnen *süffisant grins*

Was den Leichnam angeht, gibt es Formen, die durchaus selbst als "grausiges Relikt" ihre besondere Absicht und Wirkung haben können. Der Begriff Draugr und der Umgang mit ihnen kann Dich da weiter führen. Auch die Form und der mutmaßliche Sinn verschiedener Bestattungsriten spielen dabei eine wesentliche Rolle. Siehe z.b. Königsgrab Seddin, wobei verbindliche Aussagen über die tatsächlichen Gründe von solchen Monumenten für mich persönlich mit Vorsicht zu genießen sind. Meint: die Bedeutung des Verblichenen wird für Land und Leute konserviert, wie es in ähnlicher Weise mit sogenannten Heiligen der katholischen Kirche geschah. Oder nimm spezielle Lamas des tibetischen Buddhismus, die den Titel Kyabgön (Schutzherr) verliehen bekommen, deren Cremierung und die anschließend errichteten Stupas eine Bedeutung haben.


[quote='Nebelwolf','index.php?page=Thread&postID=144142#post144142']Ich persönlich denke, ein Forum wie das Eldaring-Forum sollte solche Aussagen vertragen können. ;)[/quote]

Klar. "Demokratie ist lustig", J. Beuys

:)
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Christoph Schlingensief

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