Wie denkt ihr über das Christentum?

religionswissenschaftliche und historische Themen ausserhalb des germanisch/skandinavischen Kontexts
Rabenschrey
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Wie denkt ihr über das Christentum?

Beitrag von Rabenschrey » 01.07.2007, 12:23

Ich stolpere in letzter zeit oft mal über bereiche von asatru seiten wo es einen regelrechten christen hass gibt. Das gegen diese wirklich auch versucht wird den hass zu schüren.
<BR>
<BR>Ich weis das durch die missionierung damals sehr viele umkamen da diese sich gegen christentum entschieden hatten. Dadurch kann ich einen gewissen hass sicher verstehen. Aber viele seiten tun so als wären die meisten christen von heute daran schuld was damals passiert ist. Auch hatte eienr dieser besagten seiten eien eigene zeitung mit der rubrik \" Unsere alten Feinde\" wo sich recht hämisch darüber gefreut wurde das es weniger pfarrer gibt
<BR>
<BR>Würde euch bitte mal um eure meinnugn bitten wie ihr dazu steht?
<BR>
<BR>ich persönlich finde an christentum nur so schrecklich , auch heute noch, das sich rausnehmen zu sagen wir haben recht der rest hat unrecht und kommt in die hölle.
<BR>
<BR>Aber richtigen ahss oder wut hege ich nicht. Kenne viele christen wo die meisten heute sagen was damals bei der Inquisition passiert ist einfach schrecklich war.
<BR>
<BR>ar ok fridr
<BR>
<BR>rabenschrey

ortel
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Beitrag von ortel » 01.07.2007, 13:35

Heilsa Rabenschrey,
<BR>
<BR>von Hass auf das Christentum kann bei mir keine Rede sein. Ihre Glaubenslehre, die übrigens keineswegs vom angeblichen \"Gottessohn\" Jesus selbst stammt, sondern von Männern, die viele Jahrzehnte nach dessen Tod lebten, strotzt nur so von Ungereimtheiten, angeblichen Wundern und nicht nachvollziehbaren Dogmen.
<BR>
<BR>Von Jesu Leben (als Gott auf Erden) weiss man übrigens nur Bruchstücke um die Zeit seiner Geburt, seine Randale im Tempel mit etwa 12 Jahren, dann von seinen letzten Wochen in Jerusalem im Alter von etwa 33 Jahren. Unbekannt sind bei grosszügiger Berechnung also mehr als 30 Jahre seines \"Lebens\".
<BR>
<BR>Aus dem wundervoll kurzen Gesetzbuch mit nur 10 Artikeln, das sich ein semitischer Grossstamm von bestenfalls mehreren tausend Menschen nach ihrem Auszug aus dem Ägyten der Pharaonen gab, wurde für über eine Milliarde Ch. \"die\" fundamentale Ethiklehre.
<BR>
<BR>Sie verbietet unter 6. das morden, unter 8. das stehlen und unter 9. das lügen.
<BR>
<BR>Ich achte, nein, ich liebe alle Ch., die nach diesen Regeln leben und die versuchen, die endlose Kette der Verbrechen in der Geschichte dieser Glaubenslehre wieder gut zu machen. Wo sind sie?
<BR>
<BR>Vanaheil Ortel

Dreki
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Beitrag von Dreki » 01.07.2007, 14:31

ich persönlich habe probleme mich mit dieser religion anzufreunden, da
<BR>ihre mitglieder irgendwie an der kurzen leine gehalten werden und für fragestellungen kein platz ist. wenn jemand was mit \"die wege des herren sind unergründlich\" erklärt, da frag ich mich ob er nicht doch lediglich unstimmigkeiten vertuschen will?!
<BR>Außerdem wimmelt es zumindest im vatikan von intoleranten und unzeitgemäß denkenden personen die nur so vor lüge und arroganz strotzen.
<BR>kann man es beispielsweise verantworten einem ganzen kontinent beim sterben zuzusehn und seinen bewohnern wegen verhütung den himmel versagen?
<BR>gegen das christentum hab ich was, gegen die <!-- BBCode Start --><B>meisten</B><!-- BBCode End --> christen allerdings nicht.

Rabenschrey
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Beitrag von Rabenschrey » 01.07.2007, 14:46

wegen der sache mit dem vatikan.
<BR>man sollte differentzieren zwischen kirche und christentum.
<BR>mit der sache \"die wege des Herrn sind unergründlich\" den hasse ich auch wie die pest. is ausrede für alles bei denen.
<BR>
<BR>ar ok fridr
<BR>Rabenschrey
[addsig]

Dreki
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Beitrag von Dreki » 01.07.2007, 15:08

nunja die kirche ist nunmal ein schwerpunkt in der religion für eine große zahl von christen.
<BR>und was \"die wege...\" angeht, so hasse ich das nicht, damit stellt sich diese religion für den gebildeten menschen bloß, was ich nur gutheißen kann.

Rabenschrey
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Beitrag von Rabenschrey » 01.07.2007, 15:09

das es der schwerpunkt ist ist klar. nur es gibt auch solche für die steht bibel im vordergrund und NICHT die kirche. für mich ist kirche die größten sünden institution der welt.
<BR>
<BR>ich hasse diesen satz weil damit retten sich die christen immer aus zwickmühlen.
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Asteri
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Beitrag von Asteri » 01.07.2007, 17:00

Hallo Zusammen,
<BR>wie schon an anderer Stelle erwähnt, bin ich ich in einem absolut christlich geprägten Ort aufgewachsen. An das Grundstück meiner Eltern grenzte die Missionarschule, es fanden jährlich mehrfach Veranstaltungen rund um Mission und Kirche und all dies statt.
<BR>Eine Kusine meiner Mutter ist mit einem Missionar verheiratet und schickte regelmäßig seitenlange Rundbriefe über ihr Leben in Afrika an die Verwandschaft zu Hause. Am Geburtstag meiner Oma wurden regelmäßig 25(!) Verse eines bestimmten Kirchenliedes gesungen.
<BR>Ich fand das erschreckend aber auch irgendwie vertraut.
<BR>Die Sache ist nur die: es wurde zu oft nicht gelebt, besonders von den \"Bibeltreuen\". Das ist heute noch so. Außerdem wurde es oft nicht hinterfragt, man latschte gern so mit aber jede(r) Zweite wusste nicht, was z. B. Pfingsten bedeutet.
<BR>Ich habe mich früh innerlich abgewendet und z. T. andere Glaubensrichtungen kennengelernt, die ansatzweise genauso dunkel, eng, piefig erscheinen und gerade noch so eben an dogmatischen Verhaltensweisen vorbeischrammen.
<BR>
<BR>Grüße vom Wiesenhof
<BR>Asteri <IMG SRC='images/forum/smilies/icon_smile.gif' alt='Smile'>
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Annika
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Beitrag von Annika » 01.07.2007, 17:10

Ich war selber mal Christin. Was ich über das Christentum denke?
<BR>
<BR>Die meisten Christen sind es einfach nur dem Namen nach. Sie leben ihre Religion nicht. Sie achten sie nicht und selbst die \"Diener\" Gottes treten die eigenen Gebote mit Füßen.
<BR>
<BR>Was soll ich darüber noch denken außer das sie ziemlich arm dran sind.
<BR>
<BR>
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Beitrag von literatomorph » 01.07.2007, 18:25

Hallo.
<BR>Ich habe auch im Ausland erlebt wie das Christentum immer noch Kultur, Brauchtum und die Menschen versaut.
<BR>Ich ging dort auf eine internationale Schule(auf Samoa), wo ich zB gezwungen wurde zu beten, trotz meiner immer schon großen Abneigung gegen diesen Gott.
<BR>Im Namen dieses Gottes passiert leider immer noch zuviel Mist.
<BR>Christen die mich leben und denken lassen wie ich es will sind ok, aber die Intitution Kirche, Papst und Missionare, ja die hasse ich.
<BR>Gruß
<BR>Philipp
<BR>
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Eulenspiegel
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Beitrag von Eulenspiegel » 01.07.2007, 19:54

Ich war beinahe ewig Christ und nicht nur Christ sondern auch Katholik und davon 7 Jahre Ministrant.
<BR>Das Christentum löst in mir nichts mehr aus.
<BR>Wieso sollte ich es hassen? Abgesehen, davon dass das ein starkes Wort ist. Die Heiden die damals angeblich während der Christianisierung \"abgeschlachtet\" wurde (stimmt übrigends in vielen Regionen gar nicht, nicht überall wurden sie abgeschlachtet. Viele traten aus freiem Willen über, eine der Ausnahmen bilden die Sachsen, die angeblich wirklich hingeschlachtet wurden) waren meine Vorfahren wohl sowohl auf christlicher als auch auf heidnischer Seite. Soll ich also meine eigenen Ahnen hassen?
<BR>Der christliche Gott ist einfach ein weiterer Gott den ich ebenso wenig verehre wie babylonische Götter oder die Götter der Azteken.
<BR>Abgesehen davon ist mein Kleiner gerade bei der Erstkomminion gewesen und ich bin der Meinung, dass diejenigen, die das Christentum hassen ein Problem mit ihrer eigenen Identität haben und deswegen ein Feinbild brauchen(Sorry wenn ich damit jemandem zu Nahe getreten bin).
Sauber und satt reite der Mann zum Thing, auch ohne gar kostbare Kleider; seiner Schuhe und Hosen schäme sich keiner, auch nicht seines Pferdes, wenn er kein Prachtstück hat.
Hávmál, 61

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Haldir
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Beitrag von Haldir » 01.07.2007, 21:11

Grüß Euch
<BR>
<BR>ich muß dir recht geben Eulenspiegel. Hass ist ein zu heftiges Wort würd ich mal sagen. Und warum sollte man die Christen hassen? Etwa dafür dass es vor hunderten Jahren zur Verfolgung der Heiden kam oder zur Hexenverbrennung? Dass wäre ja so als müßten wir uns noch für die Zerstörung Roms entschuldigen. Die Christen sind für mich genauso eine Religion wie alle anderen. Ich toleriere sie und achte ihre Riten, ich muss sie ja nicht ausführen, genauso wie ich sie nicht zwinge mit mir meine Götter anzurufen.
<BR>Gefährlich wirs meiner Meinung erst wenn man ganz extrem daran glaubt. Extremismus immer ne schlechte Sache egal ob Christ, Mohamedaner oder Asatru.
<BR>
<BR>Gruß
<BR>
<BR>Haldir
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Beitrag von DerWaldschrat » 01.07.2007, 22:44

Rabenheil !
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<BR>Ich sehe die ganze Sache so .. Ich denke jeder sollte das machen und glauben was er gerne glauvben moechte .. vielleicht sind ja alle die gleichen haben nur in jeder volksgruppe andere namen oder sie existieren alle nebeneinander ...
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<BR>Und sonst kann man die chronischen christen hasser ( meistens die black-meatal-germanen) eine vernichtende Frage stellen ...
<BR>
<BR>Wenn man selber so engstirnig ist ( wie ein pferd mit scheuklappen) .. ist man dann besser als die gehasste christenheit ... und dann sollten sie dir mal was dazu erklaeren..
<BR>
<BR>Moegen seine Raben euch begleiten ,
<BR>Nach lange Zeit gruesst der Waldschrat mal wieder
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Skaldenmet
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Beitrag von Skaldenmet » 01.07.2007, 22:51

Denke das Gleiche wie meine Vorposter, um ehrlich zu sein ist sogar der Pfarrer meiner gemeinde ein sehr guter Freund von mir. Von Groll oder sogar Hass kann also gar keine Rede sein.
<BR>
<BR>Das Christentum ist eine Religion wie jede Andere, sie hat im Grunde genommen eine sehr Lebensbejahende und friedliche Botschaft und kann nichts dafür, was manche Menschen aus ihr machen. Also hetzt nicht gegen Religionen sondern meidet lieber doofe Religionsradikale.
<BR>
<BR>Mit freundlichen Grüssen
<BR>Skaldenmet
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Beitrag von Ragin » 01.07.2007, 23:08

ich kann mich da meinen vorrednern nur anschliessen.
<BR>soll doch jeder glauben was er will.
<BR>ich bin auch in einer christlichen familie aufgewachsen und habe in der ganzen zeit nichts \"böses\" feststellen können.
<BR>ich wurde auch nie gezwungen irgendetwas zu machen oder daran zu glauben.
<BR>und jetzt kommen auch alle damit klar, dass ich keiner von \"ihnen\" geworden bin und meine freundin an andere götter glaubt.
<BR>aber das thema hatte ich schonmal in diesem forum...
<BR>
<BR>R.

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Beitrag von literatomorph » 01.07.2007, 23:14

Das sehe ich anders.
<BR>Die Grundliegende Botschaft des Christentums ist ein Kult des Todes und des Leids.Märthyrertum, Verleugnung der menschlichen Natur und versklavung der Tiere sind Teil der christlichen Botschaft.
<BR>Ich muß diese Menschen nicht mögen.
<BR>Noch heute werden unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit Menschen bekehrt, eingesackt und sogar getötet(nicht direkt, aber Kondome in Regionen wie Afrika zu verbieten kommt Mord gleich).
<BR>Ich bin kein Fanatiker, ich zünde keine Kirchen an, aber mögen muß ich die nicht.
<BR>Gruß
<BR>Philipp
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