Frith Forge 2017

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Ulrike
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Frith Forge 2017

Beitrag von Ulrike » 01.05.2017, 12:17

Hallo zusammen,

manche von euch wissen es sicher schon, aber ich möchte darauf hinweisen,
dass der Troth (USA/Intl.) im Herbst in Werder bei Potsdam eine Veranstaltung mit dem Namen Frith Forge ausrichtet.
Hier findet ihr Informationen zum Inhalt und zu Anmeldung.

Der Eldaring wird auch vertreten sein.

Liebe Grüße,
Ulrike

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Werdandi
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Beitrag von Werdandi » 02.05.2017, 09:25

Die Veranstaltung ist in Petzow. Auf einer Halbinsel die ehemals Ferienlager war. Ein wirklich schöner Ort. Mit Badestelle,vielen Bäumen, der Möglichkeit Lagerfeuer zu machen.Mit Ruderboten ,Seminarräumen und jeder Menge Platz. Und das Beste ist, er ist ein abgeschlossenes Objekt. Keine Nachbarn und keine Strasse die da durch geht. Wäre auch was für eine Thingversammlung.
[font='Comic Sans MS, sans-serif']Erst wenn die Drachen wieder frei fliegen, ist mein Tun in dieser Welt beendet. Dann kehre ich Heim zu dir,um die Fäden des Wyrd neu zu spinnen.[/font]

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Markus Nicklas
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Hallo Ulrike,

Beitrag von Markus Nicklas » 31.07.2017, 12:16

danke sehr, dass Du an dieser Veranstaltung teilnimmst.

Grundsätzlich begrüße ich sie, und fühle mich traurig, dass ich Karl Seigfried dort nicht treffen werden kann, weil ...

  • warum soll ich den Betriebsausflug dieser Organisation finanzieren?
  • warum soll ich einer Organisation Geld geben, die hauptamtliche Geistliche benennt?
  • warum soll ich mit meiner Gegenwart eine Tour zu "heiligen Stätten", auch wenn ich nicht an ihr teilnehme, fördern, von denen ich wenigstens zwei für,
    gelinde gesagt, extrem fragwürdig halte.

ich enthalte mich jeglicher Polemik und Ironie, denn darunter ist nichts als Trauer. Trauer ob dieser Bedürfnisse, es so "wie die anderen haben zu wollen".

Und ich fasse diese Veranstaltung, "The Troth", als Folie dafür auf, dass es gut ist, kultivierten Austausch zu pflegen, jedoch tragikkomisch, die üblichen Strukturen zu kopieren.

*Riesenseufzer*, ja, das Wissen, die persönliche Erfahrung der eigenen Wurzel ist Allgemeingut. Dafür Geld zu verlangen ... macht mich fassungslos.

An anderer Stelle werde ich das Fass öffnen, wie sich der "kolonisierte Geist" hier in meinen Augen ausdrückt -

dessen gewahr zu sein, raubt mir den Atem. Und im nächsten Moment freue ich mich über die Gelegenheit, denn mir fällt ein, dass es wohl genau daran liegt, dass sich Leute, mich eingeschlossen, die natürlich auch "kolonisierte" Wurzeln, sprich Ahnen, haben, sich zwangsläufig in diesen Bahnen bewegen müssen.

Jetzt kommt mir das in den Sinn

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=YtvZXvDN03w[/youtube]


warum auf den mainstream warten, wenn der Anfang bereits gemacht ist? Von denen lernen, die in jüngerer Vergangenheit kolonisiert wurden und Einsicht in die Beteiligung der eigenen Ahnen nehmen.

Ulrike, so wie ich Dich zu erleben meine, wünsche ich Dir von ganzem Herzen viel Freude, inspirierende Gespräche und all den Segen Deiner Gottheiten, Wesenheiten, den Du Dir wünscht, schadlos für irgendwen!

:)

Ich nehme an, dass Du die Beste aller möglichen Repräsentantinnen auf dieser Veranstaltung bist.

Beste Grüße,
Zuletzt geändert von Markus Nicklas am 01.08.2017, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

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fassungslos

Beitrag von Markus Nicklas » 15.08.2017, 08:06

gerade habe ich von einer angeblich verantwortlichen Person aus den USA eine Nachricht bekommen, und da-dada-das ... uff! ... raubt mir den Atem. Okay, gleich gehe ich Yoga üben, doch zuvor an dieser Stelle meine Reaktion, die, verehrte Leserin, nichts mit Dir zu tun hat, außer Du willst das.

Ich wähle selbst und eigenständig, die Personen aus, von denen ich meine, dass ich sie wegen ihres Beitrags für wichtig erachte.

Ich treffe unabhängig die Wahl meiner Quellen.

Und ich wähle es, die Orte aufzusuchen, die meiner inneren Landkarte entsprechen.


Eine von außen kommende, gleich ob körperlich oder geistig daher kommende Wesenheit, Organisation etc.pp. darf gerne co-kreativ ein Angebot unterbreiten - mehr nicht.

Diese Unternehmung der US-Amerikaner ist für mich persönlich in punkto Kollegialität entwicklungsbedürftig.

Mit Bedauern
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

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Beitrag von jens » 17.08.2017, 08:12

Hallo,

ich hab mich auch angemeldet, Freitag bis Sonntag.
Die Gelegenheit, einige Leute wiederzutreffen, dich ich auf den letzten beiden IASCs kennengelernt habe, wollte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Außerdem bin ich neugierig auf das, was die Amis da veranstalten. Auch wenn die meisten Vortragenden anscheinend ja Europäer sind.

Ich hatte bei den Preisen nicht den Eindruck, dass ich da im wesentlichen andere Organisationen finanziere. Unsere Things sind ja auch kostendeckened kalkuliert, finden in Jugendherbergen statt und sind nicht so viel günstiger.

Gruß,
Jens

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Markus Nicklas
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Korrektur, gerne

Beitrag von Markus Nicklas » 17.08.2017, 11:08

[quote='jens','index.php?page=Thread&postID=145706#post145706']Ich hatte bei den Preisen nicht den Eindruck[/quote]

vorweg: Ich habe erst sehr spät von der Veranstaltung erfahren, und wenn es mir gelingt, dann reise ich hin, allein um Karl Seigfried persönlich zu treffen.

Meine Idee der Finanzierung geht in die Richtung, so eine Veranstaltung dermaßen öffentlich sichtbar und wirksam reifen zu lassen, dass ihr Bildungscharakter förderungswürdig ist. Bis jetzt hat sich Frau Leigh-Hawkins sich mir gegenüber lediglich seltsam geäußert.

Im Grunde geht es mir nicht ums Geld, sondern um die Art und Weise, wie kommuniziert wird.

Ich bremse mich, was meine Ansicht der "sacred sites tour" betrifft. Andersrum würde ein Schuh draus: Abordnungen aller Europäer, die eine Tour in die Reservate machen, und die nordamerikanischen Stämme um Nachsicht bitten. Das wird eine Weltreise, wenn ich bedenke, wie Kolonisation gewirkt hat.

Und daran sind ausnahmslos alle Ahnen beteiligt gewesen. Auch die der Damen und Herren, die sich "Heiden" nennen.

Freut mich dass Du hingehst, Jens.

:)
Markus (Adolfo Amadeus) Nicklas

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