Herdfeuer 41
Verfasst: 04.10.2015, 22:14
Herdfeuer 41 ist erschienen!
Im Editorial des Heftes schreibt Sebastian Stein:
„Als moderner Heide ist man stetig bestrebt, die Sinnhaftigkeit alter Riten und Gebräuche in das Hier und Jetzt zu übertragen. Zum einen dienen uns die spärlich überlieferten Rituale als eine Brücke in längst vergangene Tage und stellen somit eine Verbindung zu unseren Ahnen her. Zum anderen spüren und erfahren wir, dass solche Rituale auch heute noch wirksam sind und somit eine Brücke zu den Göttern schlagen. Viele Rituale, Gebräuche, Götternamen und wohl auch Götter sind in Vergessenheit geraten. Somit besteht heute die Aufgabe jedes einzelnen Heiden darin, Neues aus dem Alten zu schaffen und Verlorenes durch eigenen Ideen und Taten zu ersetzen, in einem Sinne, wie es nach unserem Wissen und unserem Gefühl nun sein soll.“
Wir hoffen, dass die Artikel unserer Zeitschrift bei dieser Aufgabe hilfreich sind, in dem sie den Lesern sowohl Wissen vermitteln als auch Inspiration und praktische Hilfestellung für die eigene Ritualgestaltung geben.
Der Artikel von Kurt Oertel: „Arbogast – Ein vergessener Held“ erzählt ein Kapitel aus der Geschichte des römischen Reiches aus einem neuen Blickwinkel. Er beschreibt, wie der Germane Arbogast im 4. Jh. zum Herrscher des weströmischen Reiches wurde, und wie er, zusammen mit einigen wenigen Getreuen versuchte, die alte heidnische Sitte und damit auch das alte
Rom gegen die neue Religion und Sitte –das Christentum –zu bewahren. In Heidenkreisen wird ja oft die vereinfachte Ansicht vertreten, dass das spätantike Rom rein christlich und damit den tapferen, selbstverständlich rein heidnischen Germanen der schlimmste Feind gewesen sei. In diesem spannend zu lesenden Artikel, in dem uns einige fast vergessene Personen der Weltgeschichte lebendig vor Augen geführt werden, wird deutlich, dass die historische Wirklichkeit und damit auch die Welt unserer Ahnen viel komplexer gewesen ist. Unbedingt lesenswert für alle heidnisch Interessierten, auch für „Nicht-Eldaringler“!
In Jörg Rohfelds „Tanz und Gesang bei heidnischen Festen und Feiern“ wird die Bedeutung von Tanz und Gesang als zweier Grundformen der menschlichen Kommunikation, und somit auch der Kommunikation von Menschen und Göttern aufgezeigt. Der Artikel enthält einen Bericht über ein an alten Formen orientiertes, modernes Asatru-Ritual, in dem Tanz und Gesang wichtige und tragende Elemente darstellen.
Im Artikel „Ostara“ berichten in einer Art „Patchwork-Artikel“ zahlreiche Teilnehmer, die Organisatoren und Workshopleiter über das diesjährige Ostarafest 2015.
In der Rubrik „Heilkräuter und Zauberpflanzen“ von Selina Richter geht es diesmal um den „Löwenzahn“.
Im Bericht über das „Disenblot der Rheingold-Blótgemeinschaft“ wird dargestellt, wie moderne Heiden ihre Rituale gestalten und wie die Verbindung zu den alten Göttern auf neue Weise gelingen kann.
Wie immer wünscht das Redaktionsteam viel Spaß bei der Lektüre auch dieser 41. Ausgabe der Herdfeuer!
Im Editorial des Heftes schreibt Sebastian Stein:
„Als moderner Heide ist man stetig bestrebt, die Sinnhaftigkeit alter Riten und Gebräuche in das Hier und Jetzt zu übertragen. Zum einen dienen uns die spärlich überlieferten Rituale als eine Brücke in längst vergangene Tage und stellen somit eine Verbindung zu unseren Ahnen her. Zum anderen spüren und erfahren wir, dass solche Rituale auch heute noch wirksam sind und somit eine Brücke zu den Göttern schlagen. Viele Rituale, Gebräuche, Götternamen und wohl auch Götter sind in Vergessenheit geraten. Somit besteht heute die Aufgabe jedes einzelnen Heiden darin, Neues aus dem Alten zu schaffen und Verlorenes durch eigenen Ideen und Taten zu ersetzen, in einem Sinne, wie es nach unserem Wissen und unserem Gefühl nun sein soll.“
Wir hoffen, dass die Artikel unserer Zeitschrift bei dieser Aufgabe hilfreich sind, in dem sie den Lesern sowohl Wissen vermitteln als auch Inspiration und praktische Hilfestellung für die eigene Ritualgestaltung geben.
Der Artikel von Kurt Oertel: „Arbogast – Ein vergessener Held“ erzählt ein Kapitel aus der Geschichte des römischen Reiches aus einem neuen Blickwinkel. Er beschreibt, wie der Germane Arbogast im 4. Jh. zum Herrscher des weströmischen Reiches wurde, und wie er, zusammen mit einigen wenigen Getreuen versuchte, die alte heidnische Sitte und damit auch das alte
Rom gegen die neue Religion und Sitte –das Christentum –zu bewahren. In Heidenkreisen wird ja oft die vereinfachte Ansicht vertreten, dass das spätantike Rom rein christlich und damit den tapferen, selbstverständlich rein heidnischen Germanen der schlimmste Feind gewesen sei. In diesem spannend zu lesenden Artikel, in dem uns einige fast vergessene Personen der Weltgeschichte lebendig vor Augen geführt werden, wird deutlich, dass die historische Wirklichkeit und damit auch die Welt unserer Ahnen viel komplexer gewesen ist. Unbedingt lesenswert für alle heidnisch Interessierten, auch für „Nicht-Eldaringler“!
In Jörg Rohfelds „Tanz und Gesang bei heidnischen Festen und Feiern“ wird die Bedeutung von Tanz und Gesang als zweier Grundformen der menschlichen Kommunikation, und somit auch der Kommunikation von Menschen und Göttern aufgezeigt. Der Artikel enthält einen Bericht über ein an alten Formen orientiertes, modernes Asatru-Ritual, in dem Tanz und Gesang wichtige und tragende Elemente darstellen.
Im Artikel „Ostara“ berichten in einer Art „Patchwork-Artikel“ zahlreiche Teilnehmer, die Organisatoren und Workshopleiter über das diesjährige Ostarafest 2015.
In der Rubrik „Heilkräuter und Zauberpflanzen“ von Selina Richter geht es diesmal um den „Löwenzahn“.
Im Bericht über das „Disenblot der Rheingold-Blótgemeinschaft“ wird dargestellt, wie moderne Heiden ihre Rituale gestalten und wie die Verbindung zu den alten Göttern auf neue Weise gelingen kann.
Wie immer wünscht das Redaktionsteam viel Spaß bei der Lektüre auch dieser 41. Ausgabe der Herdfeuer!