Erwartungen an Runenbücher

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Waldtochter
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Erwartungen an Runenbücher

Beitrag von Waldtochter » 31.10.2019, 10:37

Habe kürzlich ein Runenbuch geschenkt bekommen und trotz des vermuteten Esoterikanteils gelesen. Mein letztendliches Fazit war (mal wieder), dass es inhaltlich enttäuschend, hanebüchen und voller Falschinformationen ist. Habe mir daraufhin die Rezensionen auf Amazon durchgelesen und festgestellt, dass ich damit eher einer Mehrheit von positiv überraschten Lesern gegenüberstehe.
Ich könnte jetzt überheblich sagen, dass diese Leute einfach keine Ahnung haben und damit hat sich die Sache. Aber so einfach ist es meines Erachtens nicht.

Daher wollte ich mal hier in die Runde fragen: Wenn ihr euch ein Buch über Runen kauft, welche Erwartungshaltung habt ihr? Welche Themen müssen unbedingt besprochen werden, was dagegen überspringt ihr? Gibt es für euch No-Go's? Kauft ihr überhaupt Runenbücher? Welches Buch über Runen hat euch am meisten weitergeholfen und überzeugt und warum?

Ich meine an dieser Stelle esoterische Runenbücher. Wenn ihr euch ausschließlich auf wissenschaftliche Bücher wie Düwel, Krause, Arntz oder Elliott fokussiert, dann interessiert mich auch das (schreibt gerne darüber) - aber ich sehe sie als ein gänzlich anderes Genre.

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Aethelstan1984
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Re: Erwartungen an Runenbücher

Beitrag von Aethelstan1984 » 02.11.2019, 11:49

Ich hatte bisher kein Bedürfnis danach mir "Runenbücher" zu kaufen, da sich mir die Faszination nicht so ganz erschließt. Ich habe mich wissenschaftlich mit der Thematik befasst und kann deshalb mit den von dir genannten Autoren natürlich was anfangen, aber alle Werke die versuchen "Runenmagie" in der Gegenwart zu lehren, sind für mich uninteressant.
Heil Baldur, Heil Siegvaters Sohn,
der die Schöpfung wird leiten, wenn Wotan fällt
Heil dem Lichtbringer,
der noch rasten muss hinter Hels Pforten.

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Re: Erwartungen an Runenbücher

Beitrag von Solveigh » 14.02.2020, 18:06

Bis vor einem Jahr ungefähr kaufte ich mir mal das eine oder andere Runenbuch, ohne große Ansprüche daran zu haben. Es war einfach die Gewissheit, damit möchte ich mich eines passenden Tages beschäftigen. Und so staubten die Bücher im Regal vor sich hin.

Dann entdeckte ich den Gardenstone "Germanische Magie" bei meiner Freundin im Bücherregal. Oh, noch ein Runenbuch, muss ich mir mal ansehen, dachte ich mir. Sie sah mich und meinte, "kannste mitnehmen, ist deins". Ja, und da platzte bei mir der Knoten.

Es ist im zweiten Teil sehr ritualmagisch gehalten, was so gar nicht meins ist. Aber es enthält genug Hinweise darauf, wie ich weiter arbeiten kann. Wenn ich jetzt die anderen Bücher, die sich derzeit bei einer anderen Freundin befinden, nochmal ansehe, werde ich wahrscheinlich noch andere Hinweise finden.

Als Quintessenz kann ich sagen, jedes Buch hat seine positiven Seiten und Seiten, die nicht so zusagen. Das finde ich auch völlig okay so. Das ideale Buch für einen selber kann wahrscheinlich nur selbst geschrieben werden.

Tjoralf Andreason
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Re: Erwartungen an Runenbücher

Beitrag von Tjoralf Andreason » 14.02.2020, 19:12

Moin,

ich begann mit einem Buch, welches günstig war und so dermaßen sperrig und fast schon imperativ geschrieben ist (nur mit Feuersteinen Ritzen, es gibt nur diese oder jene Bedeutung, die einen dürfen nur so und so groß im Verhältnis sein), dass es mich schon nach gut 5 Seiten sehr gereuht hat, es erworben zu haben.

Das bisher wirklich beste Runenbuch für mich ist "Das Lied der Eibe" von Duke Meyer. Neue Denkansätze, tolle Zusammenfassungen, aufgelockert durch Kurzgeschichten, für mich schlüssige Erörterungen, kann ich gut mit umgehen.
Liebe Grüße aus der märkischen Heide :mrgreen:

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