Für die Erde ist es kein Problem, wenn Menschen sich nicht mehr mit dem Leben auf ihr befassen.
Problematisch ist das für andere Lebewesen und das halte ich für einen Riesenschlamassel.
Manchán Mangan leistet wertschätzende Arbeit in Irland. Dabei erkundet er besonders die Stätten und die Worte, in die sie gefasst werden. Mit Worten, Klang, der Bezug zum Gelände herstellt beginnt das Leben mit der Erde. Folgerichtig erklingt die Serie in Gälisch. Ich weiß bis heute diesen Bezug, den ich für angemessen erachte, sich persönlich dem Land zuzuwenden. Kosmologische und esoterische Bezüge sind mir aus anderen Kulturen bekannt, doch aufgrund europäischer kultureller Machtpolitiken lasse ich die Finger davon. Jedenfalls in der Öffentlichkeit.
Wie kann also eine Betrachtung durch Hiesige gelingen, die auch Aspekte mit einbezieht, die zunächst nach lächerlichen 2000 Jahren eine andere Auffassung zum Ausdruck bringen? Matthias Egeler legt mit seinem Buch über Elfen und Feen eine Übersicht des Geschehens vor, das auch hier in Zentraleuropa seine Spuren hinterlassen hat. Mensch beachte lediglich, wie andersweltliche Wesenheiten infantilisiert werden, womit im Großen und Ganzen eine Abwertung einher geht. Was allein sagt das über den Bezug zu Kindern aus? Was haben diese pädagogischen Ansichten für eine Wirkung auf Dich?
Habe ich mich in meiner Kindheit als Person ernst genommen gefühlt? Die Antwort auf diese Frage kann schlicht dahin münden, dass ich mich heute aus dem Konflikt mit jungen Menschen heraus bewege oder mich im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Ebene begebe.
p.s.
der Text ist ins Deutsche übersetzt
